Für alle House und Monk Fans hat das Warten auf neue Folgen ein Ende. Ab heute 21:15 Uhr strahlt RTL die erste Folge der vierten Staffel House aus, gefolgt von der neunten Folge der sechsten Staffel Monk.
House muss mit den „Veränderungen“ leben, die er sich selbst am Ende der dritten Staffel zugefügt hat, während Adrian Monk nach einen Zusammenstoß mit einer Frau etwas verwirrt wird.
Ich persöhnlich kann die vierte Staffel von House nur wärmstens empfehlen. Vor allem das Finale, der nur 16 Episoden langen Staffel, gehört auf jeden Fall zu den Highlights der gesamten Serie. Also heute, 21:15 Uhr, RTL einschalten! Und nach Monk darf man auch gerne wieder zu ProSieben schalten um Kalkofes Mattscheibe zu gucken.
Vor zwei Tagen, am 23. August 2008, stand ich um ca. 4:45 Uhr auf um mich auf den Weg zur Games Convention zu machen, die nun schon zum sechsten mal stattfand. Bis dahin war ich noch nie da und wollte dieses Jahr unbedingt hin. Ich bin alleine gefahren, da ich sonst nur das Angebot hatte mit ein paar Kumpels ein Wochendticket der Bahn zu kaufen. Das Problem dabei war, dass wir dann nur wenige Stunden auf der Leipziger Messe hätten sein können, da die Verbindungen mit der Regionalbahn von Hildesheim nach Leipzig schlecht sind. Ich wollte aber den ganzen Tag da sein und entschied mich dann alleine zu reisen. Die Deutsche Bahn hatte die Fahrt mit einem Sonderzug angeboten, der von Köln zur Leipziger Messe fuhr (über Hannover). Das Ticket kostete 56 Euro und enthalten waren die Eintrittskarte, sowie Hin- und Rückfahrt in einem Zug voller Gamern. Gegen 6:25 Uhr war ich am Hannover Hauptbahnhof angekommen und musste 10 Minuten auf den Sonderzug warten, allerdings wurden aus den 10 schnell 25 Minuten, da der Zug verspätet ankam, doch er kam an. Das war es was zählte.
Als der Zug ankam traute ich meinen Augen nicht. Das lag weder daran, dass nur so wenige Leute einsteigen wollten, noch daran, wie voll der Zug schon war. Nein, es was das Aussehen des Zuges. Er war kotzgrün und sah aus wie aus den siebzigern, auch die Innenausstattung bestätigte meinen ersten Eindruck, da alles in kackbraun gehalten war. Ernsthaft, der Zug sah so aus, als hätte er schon eine Atombombendetonation „überlebt“. Naja hauptsache ich würde zur GC kommen… (Leider habe ich vom Zug kein Foto schießen können, da ich zu verdutzt war)
Im Zug machte ich mich zu meinem reservierten Platz auf, selbstverständlich war das Abteil belegt und mein Platz auch, doch war der Platz 42 gegenüber noch frei, der mir von einem schlafenden Mädchen vorgewärmt wurde. Ich quatschte ein wenig mit meinen fünf Reisebegleitern, die aus Düsseldorf anreisten und so verflog die Zeit recht schnell. Witzig war es als ein Mädchen gefragt wurde ob sie nur wegen dem World of Warcraft Addon (Wrath of the Lich King) kam und ob sie überhaupt noch andere Spiele kennen würde. Die Antwort lautete „Nöö.“. Als wir dann in Sachsen waren, wurden die Leute in meinem Abteil von ihrem Freund gefragt, in welchem Bundesland wir den nun sein. Ich antwortete natürlich richtig mit Sachsen, während ich auf der anderen Seite die Antwort „Keine Ahnung, ich hab ne fünf in Erdkunde!“, hören musste. Jetzt will ich aber endlich zur GC selbst kommen, die Zugfahrt, war aber auf jeden Fall witzig.
Vom Messebahnhof zur Messe dauerte es zu Fuß etwa 10 Minuten. Anfangs musste man sich, wenn man etwas anspielen wollte, Bändchen in drei verschiedenen Farben abholen, die Auskunft über das Alter der Besucher gegeben hatten. Also stellte ich mich in die Warteschlange und musste nocheinmal etwa 10 Minuten warten. Die Wartezeit wurde angenehm verkürzt, da sich hinter mir ein Besucher bemühte die Themes von Tetris und Super Mario auf seiner kleinen Gitarre zu spielen. Dies gelang ihm trotz einer gewissen Menge Alkohol im Blut doch noch recht gut.
Weiter gings Richtung Eingangshalle.
In der Eingangshalle war ich recht erschreckt, wieviele Cosplayer vor Ort waren und sah mir die ersten Stände an, darunter Rock Band und Gran Turismo 5. Ich wuselte mich willkürlich durch die Menschenmassen in eine der Hallen und besuchte zuerst Halle 4. Dort viel sofort Electronic Arts mit ihrem riesigen Stand auf. Bevor ich aber jetzt zu sehr ins Detail gehen würde, verweise ich einfach mal auf die Bildergalerie, am Ende des Artikels und beschrenke mich nur noch auf das Wichtigste.
In Halle 5 war Konami anwesend und lieferte einen der Gründe, warum ich angereist war – Hideo Kojima. Gegen 13:00 Uhr war der Vater von dem neuen Castlevania Beat ’em up da und ich stellte mich gegen 13:30 Uhr in die Menge, als angekündigt wurde, dass Hideo Kojima in einer halben Stunde die Bühne betreten wird. Während die meisten den Stand verlassen hatten, stand ich mir eine halbe Stunde die Beine in den Bauch, um in der zweiten Reihe stehen zu können. Mit etwas Verspätung (das gehört einfach dazu), fing die Kojima-Show an. Auf der Leinwand wurde das Metal Gear Online Logo gezeigt, während die orchestralen Klänge des Metal Gear Solid Themes gespielt wurden. Der Urvater betrat die Bühne und wurde vom Moderator mit „Papa“ vorgestellt. Hideo Kojima wurde mit Fragen der Zuschauer gelöchert, zwischendurch wurden T-Shirts und Taschen ins Publikum geworfen. Ich habe leider nichts abgreifen können.
Hideo wurden Fragen gestellt wie: „Können Sie in Japan noch ungesehen Zug fahren?“, seine Antwort lautete „In Japan kennt man mich kaum, ich bin nur in Amerika und Europa so bekannt.“. Hideo hat japanisch gesprochen, sein Assistent hat ins Englische übersetzt und der „Moderator“ dann nochmal ins Deutsche. Am Ende der Fragestunde haben ihm bereits bekannte Fans ein Geschenk gemacht, da er am 24. August 2008 45 Jahre alt wurde. Die Fans bastelten ein Mosaik, worauf Solid Snake aus ca. 6.000 Bildern in 50 Stunden Arbeit zusammengesetzt wurde. Respekt! Hideo hat sich sichtlich gefreut und sein Auftritt näherte sich dem Ende. Für die Mühen wurden die Jungs mit einem extrem teuren und seltenem Geschenk belohnt: Jeder erhielt das Metal Gear Solid 4Bluetooth Headset (welches soweit ich weiß, stark limitiert ist). Anschliessend gab es eine Autogrammstunde, bei der die Wartezeit für mich etwa 30 Minuten betrug. Aus Zeitgründen durften keine Fotos mit Kojima und einem selbst zusammengemacht werden und der gute Herr hat auch nur jeweils ein Autogramm pro Person gegeben. In der Schlange fragte mich jemand, als ich mein Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty auspackte „Willste das dann versteigern?“ worauf ich zu ihm meinte, „Sicherlich nicht, dass gehört ins Museum!“. Er musste Lachen, hat aber als Fan denke ich verstanden was ich meinte. Nach dem Autogramm gab es noch einen kurzen Händedruck des „Papas“ und ich stellte mich direkt wieder an den Konami Stand in der Hoffnung noch etwas abzufangen. Leider war dies nicht der Fall und ich trottete weiter über die GC.
Gegen 16:00 Uhr erreichte ich den GamePro Stand und da ich spät dran war, stand ich in einer der letzten Reihen. Überraschenderweise war nicht nur Henry anwesend, sondern auch der ehemalige Chefredakteur André Horn, Nino, Kai und Daniel. Eigentlich stand nur Henry Ernst auf dem Plan.
Auch bei GamePro wurde das Frage-Antwort Spielchen gespielt, wobei Headsets, Kalender, Schlüsselbänder usw. vergeben wurden, wenn man eine gute Frage stellte. Highlight war definitv, als ein Besucher fragte, ob Henry seine Artikel selber schreibt. Henry wusste gar nicht was er auf eine so dumme Frage antworten sollte und meinte „Nein, natürlich nicht… Irgendwie muss ich ja mein Geld verdienen.“. Weiterhin eine qualitativ hochwertige Frage war z.B. „Wann kommt Duke Nukem Forever?“. Dann erzählte Henry noch, dass er ausversehen mit seiner Xbox 360 vor dem Grand Theft Auto IV Release online war und somit andere Gamer die Erfolge sehen konnten. Das passte Rockstar nun gar nicht und belästigten ihn in seiner Freizeit.
Irgendwann kam ich dann mit einer Frage dran, obwohl ich sehr weit hinten stand. „Außen auf den GamePros sind ja die Comicbildchen der Redakteure… Wieso ist Kai Schmidt zweimal drauf?“
Antwort Henry: „Weil ein Kai einfach nicht reicht!“
Antwort André: „Weil wir dumm sind! Da hab ich offensichtlich nicht aufgepasst.“
Für die Frage gabs dann einen Kalender für mich, anschliessend gab es auch am GamePro Stand eine Autogrammstunde, wo ich mir den Kalender signieren lies und Fotos mit den Redakteuren schoss.
Nun war ich schon sehr geschlaucht, da das ewige Stehen und langsame Rumlatschen sehr anstrengend war. Langsam machte ich mich dann auf den Weg zum Bahnhof, ohne überhaupt ein Spiel gespielt zu haben, da mir einfach die Wartezeiten zu lang waren und ich eigentlich auch nicht zum Spielen gekommen war.
Am Bahnhof, waren die Bahnsteige teilweise von der Polizei abgesperrt, da sich bestimmt 10.000 Besucher dort tummelten. Ich kam gerade rechtzeitig oben am Bahnsteig an, als ein Zug hielt. Das Problem ist, dass der Sonderzug nicht auf der Anzeigetafel angezeigt wurde und ich mir somit nicht sicher war, welcher Zug hier nun hält, da die Anzeige irgendwie stehen geblieben war. Ich dachte der Sonderzug hätte durchaus gegen einen anderen Zug getauscht werden können, da ich noch nie mit einem Sonderzug gefahren bin und stieg in den anhaltenden Zug ein. Dann ging alles blitzschnell… Ich schaute aus dem Fenster und sah den Zug mit dem ich hergekommen war, das Ding was wahrscheinlich die Atombombendetonation überlebt hatte, in dem Moment schlossen sich die Türen und ich war gefangen im Zug. Ich fragte die Leute wo wir nun hin fahren. Es ging Richtung Leipzig Hauptbahnhof, also komplett in die falsche Richtung, es gab keine Möglichkeit mehr für mich wieder nach Hannover zukommen, nicht ohne viel Geld zu bezahlen und irgendwo übernachten zu müssen. Ich schlug meinen Kopf mehrfach an die Tür und war auf einmal im Mittelpunkt des Geschehens, das konnte ich jetzt am aller wenigsten gebrauchen. Ich wollte mit dem Sonderzug Richtung Köln. Dann hörte ich jemanden zu mir sagen „Wir können dich mitnehmen, wir haben noch einen Platz im ICE, in der ersten Klasse frei.“ Ich fragte mehrmals nach, weil ich nicht verarbeiten konnte, was in so kurzer Zeit abging. Es waren wenige Sekunden, die sich wie mehrere Stunden anfühlten, innerhalb dieser Sekunden liefen sämmtliche Worst-Case-Szenarios in meinem Kopf ab.
Naja, ich war „gerettet“, bedankte mich mehrfach und hatte echt ne coole Zeit mit den zweien im Zug und beim Umsteigen, sowie beim warten in Hannover. Die beiden waren locker drauf, was die Fahrt sehr entspannt machte. Ich habe es auf der GC leider nicht zum RapidShare Stand geschafft, und erhielt sogar noch einen Premiumaccount (7 Tage gültig) von den beiden. Sie erzählten mir die kurioseste Geschichte, von der GC. Der Rapper „Fler“ hat beim RapidShare Stand performt und meinte nach der Performance offenbar zum Publikum „Ihr könnt zwar meine Musik bei RapidShare runterladen, aber die sind da nicht schuld dran.“ WAS FÜR EIN GRIFF INS KLO! RapidShare will seriös wirken und wollte auf keinen Fall mit Raubkopieren in Verbindung gebracht werden!
Einer meiner Begleiter hat lustigerweise ein Forum gegründet, in dem Abu-Dun registriert war und kannte sogar noch seinen Usernamen, den ich ihm gesagt hatte… small world or not? Letztendlich bekam ich dann noch die Adresse seines neuen Forums, gab den beiden noch einen Kaffee aus und sagte, dass ich meine Dankbarkeit, gar nicht vernünftig zeigen könnte. Schließlich hätte nicht jeder was gesagt, auch wenn noch Plätze frei wären. Naja und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass man bei 30.000 Besuchern in einen Zug steigt, wo Leute drin sind, die in die gleiche Richtung fahren müssen, einen Platz frei haben und dich dann noch mitnehmen? Ein erlebnissreicher Tag endete wie er begonnen hat, in Hildesheim, bei Regen.
I really must be one lucky bastard.
EDIT: Hideo Kojima meinte nochmals er würde für einen eventuellen Metal Gear Solid Film am liebsten Viggo Mortensen als Snake haben.
Drei Jahre nach „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ ist endlich wieder ein neuer Star Wars Film in die Kinos gekommen. Allerdings ist „Star Wars: The Clone Wars“ ein Animationsfilm und keine Realverfilmung. Zudem setzt er die Geschichte nicht direkt fort sondern spielt zwischen dem zweiten und dem dritten Teil der Star Wars Saga. Außerdem gilt er als Pilotfilm zu einer neuen Star Wars Serie, ebenfalls animiert, die ab dem 3. Oktober in den USA zu sehen ist.
Handlung
Im Star Wars Universum sind die Klonkriege in vollem Gange. Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi sind auf einem Planeten namens Christophsis, auf dem sie gegen eine Armee Kampfdroiden kämpfen. Anakin bekommt einen Padawan namens Ahsoka Tano zugeteilt. Das primäre Ziel im Film ist jedoch Jabba the Hutts Sohn zurückzubringen, der von den Separatisten entführt wurde.
Kritik von Abu-Dun
Was hat man sich gefreut, dass endlich ein neuer Star Wars Film in die Kinos kommt. Doch je näher der Erscheinungstermin rückte, desto mehr sank bei mir die Vorfreude. Zum Anfang wurde bekannt gegeben, dass „Star Wars: The Clone Wars“ komplett animiert sein wird. „Okay“, dachte ich mir, „wenn er wenigstens gut aussieht sollte das kein allzu großes Problem sein“. Nach dem ersten Trailer war ich dann etwas weniger optimistisch. Es sah einfach billig aus. Da hätte ich mehr von einem Franchise erwartet, das in Sachen Spezialeffekte neue Maßstäbe gesetzt hat. Dennoch habe ich schon etwas von der Star Wars Atmosphäre gespührt. Also dachte ich mir: „Solange die Story stimmt kanns ja gar nicht schlecht werden.“ Kurz vor dem Releasetag gab es die ersten Reviews zu lesen und die waren alles andere als gut. Schlechte Animationen, unglaublich schlechte Story und nicht das originale Intro (!). Die Vorfreude war also bei mir auf dem Nullpunkt.
Ich tat mir den Film, ja das muss man wirklich so deutlich sagen, trotzdem mit SnkRay zusammen an und zwei Tage später kann ich meine Gedanken immer noch nicht so Recht in Worte fassen. Um es mal vorsichtig auszudrücken: Ich bin geschockt. Am einfachsten wäre es wohl einfach ein paar Kritiken zu „Star Wars: The Clone Wars“ zu zitieren, denen ich absolut zustimme:
Remember how people talked about the Star Wars prequels like they were the worst movies ever made, when really, come on, they weren’t THAT bad? The Clone Wars actually IS that bad.
– Film.com
The Story is entirely insignificant in The Clone Wars.
– Austin Chronicle
At what point might animators be arrested for doing work so ugly it causes aesthetic blindness in millions of younglings?
– Chicago Tribune
This isn’t the Star Wars we’ve always known and at least sometimes loved.
– Variety
HOW THE HELL DO YOU BUTCHER THE CLASSIC AND IMMORTAL STAR WARS MUSIC?!?!?! […] Instead of the iconic opening crawl setting the stage, some 1960’s game show announcer does some ass awful narration to start the film. I wanted to claw out my own ears he sounded so bad. Damn… and we’re only 30 seconds into the movie!
– The Movie Blog
It’s especially sad that a few of the better Star Wars games feature not only significantly deeper stories, but also superior CGI, meaning that both this project’s film and video game predecessors have already done better.
– Paste Magazine
Vielleicht wäre die schlichte Story besser zu verkraften, wenn THE CLONE WARS wenigstens schön animiert wäre. Da man für eine spätere TV-Serie aber kein normales Kino-Budget bekommt, sieht der Film mit seinem sehr bunten 3-D-Manga-Look auch noch erschreckend billig aus. Die Hintergründe bleiben stets unbeweglich, auf allzu viele Details hat man lieber verzichtet, und die Figuren bewegen sich immer leicht ungelenk, etwa so wie man es aus älteren Computer-Spielen kennt. Ihren Schauspieler-Vorbildern aus Episode I–III sehen sie dabei durchaus ähnlich, wirken mangels Mimik aber eher wie Holzpuppen.
– Der Spiegel
Um es nochmal zu betonen: „Star Wars: The Clone Wars“ ist wirklich so schlecht. Über den Grafikstil kann man streiten, weil dieser auch für die TV-Serie eingesetzt wird und dort großartige CGI-Animationen einfach das Budge sprengen würden. Aber was hat sich das Team bei den Animationen gedacht? Als langjährigen World of Warcraft Spieler kamen mir einige Bewegungen sehr bekannt vor. Da sind z.B. Handbewegungen die genau so wie der „/sprechen“ Emote aussehen („Insider“ werden wissen was ich meine). Aber auch das Laufen oder ganz normale Kopfbewegungen sehen nicht natürlich aus. Alles doch sehr billig und beängstigend, wenn man daran denkt das diese Animationen sicherlich auch in der Serie zu sehen sein werden.
Vielleicht meint ja jetzt einer, das man das noch verkraften kann, wenn wenigstens die Handlung stimmt. Das mag wohl sein aber leider stimmt an der Handlung überhaupt nichts. Jabba the Hutt hat auf einmal einen Sohn den Anakin und Obi-Wan aus seiner Gefangenschaft befreien sollen. Ihnen steht die ständig nervige Ahsoka zur Seite. Ganz ehrlich: Was ist das bitte für eine lahme Story? Jabba hat einen Sohn? Wer kommt bitte auf sowas? Und warum müssen Jedi-Ritter ihn retten? Hat der „Herr der Unterwelt“ nicht genug Kopfgeldjäger o.ä. die diesen Job erledigen könnten?
Hinzu kommen noch die Dialoge und die „Jokes“. Ich habe meinen Nachbarn SnkRay während des gesamten Films mehrere Male einfach nur fassungslos angeguckt, weil ich einfach nicht verarbeiten kontne was ich gerade gehört/gesehen hatte. Ich möchte jetzt hier keine Beispiele nennen, weil diese Zitate es einfach nicht wert sind hier zu stehen. Star Wars ist zwar nicht für tiefgründige Dialoge bekannt aber das, was man in „Star Wars: The Clone Wars“ zu hören bekommt schlägt doch des öfteren dem Fass den Boden aus.
Was bleibt noch zu sagen? Anakin kann auf einmal springen und Rollenschlagen in der Luft als ob er niemlas etwas anderes getan hat. Komisch, dass man in den folgenden Teilen nichts davon sieht. Das Intro wurde komplett neu gemacht (wie kommt man auf so eine Idee?). Die Klonkrieger sind keine Klonkrieger mehr sondern Menschen (jeder sieht anders aus, etc.). Ahsoka soll ein Padawan sein? Dieses aufmüpfige und unedlich nervige kleine Mädchen geht mit dem Lichtschwert so elegant um wie Yoda zu seinen besten Zeiten. Außerm kann sie tonnenschwere Trümmerstücke nur mit Hilfe der Macht innerhalb von wenigen Sekunden zum umfallen bringen. Nur nochmal am Rande: Das ist ihr erster Tag als Padawan.
Es ist traurig was aus Star Wars geworden ist. Eigentlich darf man „Star Wars: The Clone Wars“ gar nicht zu Saga hinzuzählen, denn der Film „fühlt“ sich einfach nicht nach Star Wars an. Er passt nicht in die Story, erfindet einfach irgendwelche neuen Charakter von denen man später kein sterbenswörtfchen mehr hört und hat noch nichtmal das originale Intro, geschweigeden die originale Musik (nur teilweise).
Also George, bitte nimm die allgegenwärtige Kritik zu Kenntnis und versuch wenigstens aus der Serie etwas zu machen, auch wenn ich glaube, dass es dafür schon zu spät ist. Dennoch hoffe ich, dass du aus dem Star Wars Universum keinen Kinderspielplatz machst. Das hat dieses Stück Filmgeschichte einfach nicht verdient.
Kritik von SnkRay
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht viel schreiben, da Abu-Dun wirklich alles wichtige bereits von sich gegeben hat. Ich als großer Star Wars Fan, der sich auch mit der Literatur und den Games befasst, kann nur sagen, dass es sich wirklich nicht lohnt. Der Film ist erstens sein Geld nicht Wert und zweitens zerstört er regelrecht, alles was im Star Wars Universum aufgebaut wurde… Der Film fühlt sich nicht annähernd wie ein Star Wars Film an, und es kommt einem auch so vor, als ob Star Wars: The Clone Wars überhaupt nicht beachtet, was im Star Wars Universum sonst so vorgeht.Ich als riesen Fan empfehle JEDEM, wirklich jedem, den Film nicht zu gucken, wer auf Star Wars steht, der sollte sich lieber eines der unzähligen guten Bücher kaufen (einfach mal, bei Amazon die Rezensionen anschauen), oder wenn er sich für Gaming interessiert Star Wars: Knights of the Old Republic oder Jedi Knight 2 kaufen, dort ist die Story um längen besser! Ich bin froh, dass ich den Film so schnell verdrängen konnte und nicht wie bereits viele andere, das Franchise komplett aufgegeben habe… Ich finde es lächerlich, wie Star Wars: Clone Wars den bedeutensten Krieg der Galaxis darstellt, auch die kommende Serie wird garantiert nicht besser. Nun hoffe ich doch nur, dass die Realserie nochmal ordentlich wird und dann nichts großes mehr kommt, da ich Episode III eigentlich als würdigen Abschluss der Saga gesehen habe.
Band: Muse
Album: Showbiz
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 1999
Tracklist
Sunburn – 3:54
Muscle Museum – 4:22
Fillip – 4:01
Falling Down – 4:34
Cave – 4:45
Showbiz – 5:17
Unintended – 3:56
Uno – 3:38
Sober – 4:04
Escape – 3:31
Overdue – 2:26
Hate This & I’ll Love You – 5:11
Muse ist eine britische Rockband, die 1994 in Teignmouth, Devon (England) gegründet wurde. Die Band besteht aus den drei Mitgliedern Matthew Bellamy, Christopher Wolstenholme und Dominic Howard. Der Name (nach der griechischen Muse) wurde gewählt, als die drei davon in der Schule hörten. Damals wussten sie nicht was das Wort bedeutet, haben sich informiert und gedacht, dass sich das Wort sehr gut auf Gig-Postern machen würde. Außerdem sagte Bellamy in einem Interview, dass es wahrscheinlich mit seinem Intresse für Theologie und dem Übernatürlichen zu tun hat.
Das besondere an Muse ist der vielfältige Sound, da sie sehr viele Genre verbinden. Zu den Genren gehören Alternative-, Hard– und Progressive Rock sowie klassische Musik und Electronica. Muse gelten somit als große Gründer des Subgenres New Prog. Der Gesang und die Instrumente sind sehr gefühlbetont, so wird zum Beispiel auf Gefühlsschwankungen aufgebaut.
Eines ist vorweg ganz einfach zu sagen, nicht jedem der Musik aus den besagten Genren mag, wird Muse gefallen, da der Sound sehr schrill klingt. Damit meine ich nicht nur die Instrumente, auch der Gesang ist anfangs gewöhnungsbedürftig, da Matthew Bellamy ein Sänger ist, der die Fähigkeit hat Falsett zu singen und dies auch tut. Auch ich musste das Debütalbum mehrere Male hören um mich an den Sound zu gewöhnen.
„Sunburn“ startet mit dem Piano, bis in der elften Sekunde des Songs die Drums dazukommen. Matt zeigt in dem Song schon wunderbar die Qualität seines Gesangs, auch das Piano weiß zu überzeugen. Der Bass setzt im Chorus richtig heftig ein. Nach dem zweiten Chorus kommt ein Gitarrensolo, welches ungemein ins Gesamtbild passt, der Gesang wird heftiger. Während das Piano weiterspielt ist im Hintergrund die kreischende Gitarre zu hören. Das Outro ist auf dem Piano nochmal wesentlich schneller gespielt und der wunderbare Song klingt aus. Wow, ganz starker erster Track!
Come let the truth be shared
No one ever dared
To break these endless lies
Secretly she cries
She burns like the sun
And I can’t look away
And she’ll burn our horizons
Make no mistakes
Muscle Museum
Dieser Song startet mit dem Bass alleine, die Gitarre kommt hinzu und spielt ein schönes Riff, nach dem Riff startet Bellamy den Gesang, während Baseline und Drums weiter spielen. Vor dem Refrain setzt die Gitarre wieder ein. Ab 01:18 kreischt die Gitarre, diese Geräusche werden mit einem Effektgerät namens Fuzz Factory erzeugt und sind Musetypisch. Der Refrain bietet ganz starken Text und geht beim zweiten mal an der Stelle „And I’ll do it on my own“ in ein gefühlvolles Gekreische über, welches sehr schwer zu beschreiben ist. Es hört sich ein bisschen nach weinendem Gesang an, welcher aber nicht als „Lückenfüller“ dient, sondern von vorne bis hinten brilliant ist und so auch in den Song gehört. Diesen Part kann man wahrlich als Highlight des Stückes bezeichnen.
Can you see that I am needing
Begging for so much more
Than you could ever give
And I don’t want you to adore me
Don’t want you to ignore me
When it pleases you
And I’ll do it on my own
Fillip
„Fillip“ bedeutet so viel wie „stimulieren“. Düstere Geräusche leiten den harten Sound ein. Der ganze Song ist sehr schwungvoll, in der Mitte gibt es einen Break, wo das Piano einsetzt, das Tempo wird rapide gebremst, um wieder volle Fahrt aufzunehmen. Zum Ende hin wird das Lied nochmal langsam und klingt mit Störgeräuschen aus. Der Text ist eindeutig, es geht um eine gescheiterte Liebe, davon kann man auch in den ersten beiden Songs ausgehen, jedoch erzählt „Sunburn“ im ersten Verse auch noch von der Bandgeschichte und Geldsorgen.
Accuse me
Trust me
I never knew
That you were the one
You were the one
And it’s gonna be
Our last memory
And it’s led me on
And on to you
Falling Down
In „Falling Down“ geht es um das Aufwachsen von Matthew in Teignmouth, der Song ist ruhig, langsam und traurig. Matt verarbeitet die Erlebnisse seiner Jugend mit diesem Song und drückt im Text aus was er denkt, er hätte die Stadt am liebsten zerstört:
I’m falling down
And fifteen thousand people scream
They were all begging for your dream
I’m falling down
Five thousand houses burning down
No-one is gonna save this town
Too late
I already found what I was looking for
You know it wasn’t here
No it wasn’t here
Cave
Das Intro von Cave erinnert mich an das Eindringen in die Höhle eines anderen Menschen, nicht zu unrecht, darauf läuft das ganze dann ja auch hinaus. Die Höhle wird zerissen und wüst dargestellt. Das Trio startet mit heftigen Klängen und komischen Scratchingsounds und zieht diese bis zum Outro durch, wo dann ein ganz ruhiges Piano zu hören ist, aber nocheinmal die Gitarre einsetzt und ein Solo zu hören ist, das Piano bleibt im Hintergrund.
So come in my cave
and I’ll burn your heart away.
Come in my cave,
and I’ll burn your heart away.
Please close your ears and try to look away
So you’ll never hear a single word I say
and don’t ever come my way.
Showbiz
Bei „Showbiz“ gehts ums „Showbiz“. Naja, durch den ganzen Bühnenstress nicht wahnsinnig werden eben.
Die Atmosphäre im Lied ist sehr düster und bedrückend. Es beginnt mit druckvollen Drums, die später durch tiefen Bass und die E-Gitarre unterstützt werden. Beim Text spielt Matthew die Gitarre kurz alleine, bis Drums und Bass wieder dazukommen. Das Riff der Gitarre ist im Prinzip der Gesang auf die Gitarre übertragen, was wunderbar passt. Ungefähr bei 02:50 kommt ein Solo mit der Fuzz Factory, eine Minute später zeigt Mr. Bellamy was er so alles drauf hat und zeigt uns seine Tremolo Picking Künste. Das Intro des Songs ist auch das Outro. Obwohl Textmäßig nicht so viel geboten wird ist das Lied einfach fantastisch. Übrigens ist die letzte Note im Song die höchste, die jemals von Muse aufgenommen wurde.
Controlling my feelings for too long
Controlling my feelings for too long
And forcing my darkest soul to unfold
And forcing our darkest souls to unfold
And pushing us into to self destruction
And pushing us into to self destruction
Unintended
Nun folgt ein Lied, welches auf der Akustikgitarre gespielt ist. Es ist ein Liebeslied und das melanchonischste, sowie stillste, des Albums. Der Refrain ist mit Gefühl gesungen und zeigt erneut die Stimmqualität des Sängers, dessen Stimme wie gesagt wirklich nicht jedermans Sache ist.
You could be my unintended
Choice to live my life extended
You should be the one I’ll always love
I’ll be there as soon as I can
But I’m busy mending broken
Pieces of the life I had before
Uno
Ein Song, der wieder sehr laut startet, aber zum Vers hin muksmäuschenstill wird, der Refrain ist wieder laut. Daraufhin folgt ein kurzes Gitarrensolo, welches sehr ruhig ist. Das Muster wiederholt sich. Am Ende des Songs gibt es nochmal emotionales Tremolo Picking. Im Gegensatz zu den Liedern bevor, geht es um eine Person, die Matthew nichts bedeutet hat.
This means nothing to me
‚cause you are nothing to me
And it means nothing to me
That you blew this away
Sober
Der Titel heißt auf deutsch zwar „nüchtern“, doch es geht um Alkohol, nämlich Whiskey. Die Gitarre ist ordentlich, auch der Bass und die Drums sind in Ordnung, in diesem Lied hört man im Refrain die Backing Vocals von Christopher Wolstenholme gut herraus. Besonders gut klingt der Einsatz der Fuzz Factory.
Royal Canadian blended
The spicy aroma had mended me
Matured for years and imported
Into my glass you poured it
And you’re the only reason that I remain unfrozen
Suppose it stands to reason
That you would turn on me
You’re so solid
You’re so solid
It burns inside of me
‚cause you’re so solid
It burns inside of me
Escape
Escape beginnt sehr leise und wird nach einer Minute laut, der Text ist mal wieder auf den Punkt gebracht. Der Song klingt am Ende wieder ruhig. Es ist schwierig den Sound zu beschreiben, für mich hebt sich das Lied von den anderen ein wenig ab.
Why can’t you just love her?
Why be such a monster?
You bully from a distance
Your brain needs some assistance
But I’ll still take all the blame
‚Cause you and me are both one and the same
And its driving me mad
And its driving me mad
Overdue
Schräge Gitarren Sounds, flotter Gesang, schnelle Drums ein Scream. Das kürzeste Lied des Albums, aber sehr schwungvoll, keinesfalls schlecht.
It doesn’t matter where I have gone
I just can’t afford to
Pay for all the mistakes that you have made
It’s about time I was paid
I’m young but I know that I’m aroused
Hate This & I’ll Love You
Zu Beginn des Tracks hört man Singzikaden zirpen, das Piano spielt leise vor sich hin und Matt singt ruhig. Der Refrain ist laut und bietet eine gute Baseline und wahrscheinlich zwei Gitarren, mit der einen wird gezupft, während die andere in die Saiten haut. Das Outro ist erneut ein Pianopart, der das Album ausklingen lässt.
You left us far behind,
So we all discard our souls.
And blaze through your skies,
So afraid to die.
‚cause I was born to destroy you,
And I am growing by the hour.
I’m getting strong in every way, yeah. Yeah.
Fazit
Muse schaffen es in diesem Album eine verzweifelte, machtlose und kämpfende Stimmung aufzubauen wie sonst nur wenige Bands. Doch Muse lässt sich mit anderen Bands eigentlicht kaum vergleichen und ich verstehe es wenn jemand sagt, er kann mit Muse rein gar nichts anfangen, doch sollte man der Band eine Chance geben. Dass die Lieder eines Showbiz eingängig sind, kann man jedenfalls nicht behaupten, hat man sie dann jedoch irgendwann des Öfteren gehört, ziehen sie den Hörer in ihren Bann. Die Texte sind teils auf den Punkt gebracht, bieten aber auch jede Menge Interpretationsfreiraum. Besonders beeindruckend ist es wie die Bandmitglieder ihre Instrumente beherrschen und sich in ihrer Musik verlieren, das kommt gut in Liveperformences zur Geltung.
Anspieltipps: Sunburn, Muscle Museum, Showbiz, Unintended, Uno (Klick mich)
„…And We Exhale and Roll Our Eyes in Unison“ – 2:50
„Sweet Dreams, Sweet Cheeks“ – 4:31
„2007: The Year Punk Broke (My Heart)“ [Hidden Track] – 4:44
Nach der Ankündigung zum zweiten Album folgt nun endlich das Review zum ersten „Los Campesinos!“ Album. „Los Campesinos!“ besteht aus sieben jungen Studenten, die sich 2006 an der „Cardiff University“ kennen lernten und wenig später die Band gründeten. Schon Ende 2006 unterschrieben sie einen Vertrag beim renomierten Indie-Label „Wichita Recordings„. Das erste Album, welches im Februar 2008 erschien wurde von Kritikern überwiegend positiv bewertet. Das zweite Album erscheint schon im Oktober. Stilistisch sind sie dem Indie-Pop zuzuordnen.
Neil – Gitarre
Ellen – Bass
Ollie – Schlagzeug
Tom – Gitarre
Gareth – Gesang, Lyra
Harriet – Violine, Keyboard
Aleksandra – Gesang, Keyboard
Das Album beginnt schnell. „Death to Los Campesinos!“, dass zuvor schon als EP erhältlich war, besticht durch den abwechselnden Gesang von Gareth und Aleksandra und den Baking Vocals der gesamten Band. Sehr schöne Drums- und Keyboardssounds und einfach ein herrlich frischer Grundton eröffnen das Debütalbum.
I swap the bruising for a bumping sensation
I’ll be Ctrl-Alt-deleting your face with no reservations
„Broken Heartbeats Sound Like Breakbeats“ macht genau da weiter wo „Death to Los Campesinos!“ aufgehört hat. Los geht es überrachend mit zählen. Von links und rechts kommt immer abwechselnd „One! Two! Three! Four!“ bis auf einmal die Instrumente einsetzen. Auch in diesem Song singen Gareth und Aleksandra zusammen. Diesmal aber auch wunderbar chaotisch gleichzeitig, mit passendem Hintergrundgesang der Band. Nach ca. 3/4 des Liedes wird es aufeinmal deutlich langsamer. Aleksandra singt ruhiger von „broken heartbeats“ während im Hintergund der Track langsam ausklingt.
These constant broken heartbeats sound like breakbeats
Looping round and round to me
You know he’s so much more like Spiderman than you will ever, ever be
Mit einem direkten Übergang wird „Don’t Tell Me to Do the Math(s)“, ein Highlight des Albums eingeleitet. Als erstes fällt hier das Glockenspiel am Anfang auf, welches fast den gesamten Song zu hören ist. Sehr fröhlich gehts auch gleich weiter: Keyboard, Schlagzeug und Gitarren setzen ein. Aleksandra singt: „We know that we could sell your magazines/If only you could give your life to literature“ und wieder wird der Gesang mit Gareth getauscht. Die typischen Rufe der Band dürfen natürlich auch hier nicht fehlen. Ein fantastischer Song der einfach vor Leichtigkeit strotzt.
Tonight we’re gonna smash this place up
And then we’re gonna deck it out with fairy lights
Til we are content!
„Drop it Doe Eyes“ ist etwas ruhiger. Hier ist vor allem der Refrain von den weiblichen Mitgliedern der Band sehr markant. Zum Ende wirds aber wieder, in typischer „Los Campesinos!“-Manier, wilder.
Deer die with their eyes wide open, eyes wide open, eyes wide open
Deer die with their eyes wide open
Ihre aktuelle Single „My Year in Lists“ ist der fünfte Track auf dem Album. Auch dieser ist etwas ruhiger, hat aber nichts vom „Los Campesinos!“-Style verloren. Leider etwas kurz.
My year in lists
Stomping on your fingers as you’re clinging on to the abyss
„Knee Deep at ATP“ beginnt anders als der Rest des Albums. Ruhiger und keine chaotischen Refrains oder wilde Drums. Nicht gerade der beste Song der Platte aber eine willkommende Abwechlsung. Zum Ende hin singen dann nochmal alle „Campesinos“ zusammen:
They said „it’s not what you like, it’s what you’re like as a person“,
Well, I need new hobbies, that’s one thing for certain
Not what you like, but what you’re like as a person,
Well, I need new hobbies, that’s one thing for certain.
Den Titel als besten Songname hat „This Is How You Spell. „HAHAHA, We Destroyed the Hopes and Dreams of a Generation of Faux-Romantics“ wohl sicher. Aber auch das Lied hat es in sich. Gareth singt, ja erzählt fast, seinen Songtext bis alle wieder zusammen den Refrain singen. Wunderbarer Song. Anderes aufgebaut als der Rest der Tracks auf dem Album aber immer noch typisch „Los Campesinos!“.
We have to take the car ‚cause the bike’s on fire
We cannot trust your friends ‚cause they were born liars
„We Are All Accelerated Readers“ ist wieder ruhiger aber definitiv nicht schlechter. Aleksandra singt im Refrain von „accelerated readers“ die nie das Haus verlassen.
And I’m not Bonnie Tyler, and I’m not Toni Braxton
And this song is not gonna save your relationship
„Oh, no shit“
And this sentimental movie marathon has taught us one thing
It’s the opposite of true love is as follows:
Reality!
Das nächste Highlight lässt auch nicht lange auf sich warten. „You! Me! Dancing!“ beginnt mit einem längerem Intro bis endlich die Instrumente richtig anfangen zu spielen. Bei dem Song muss man einfach „mitwippen“. Der Refrain ist wieder schnell, wieder mit Glockenspiel und herrlich simplen Lyrics („It’s you!/It’s me!/And there’s dancing!„). Kurz vor Ende des Albums nochmal ein richtig guter Track der Lust auf mehr macht.
Because there’s only so many places you’re guaranteed on getting a hug when you leave.
And then on the way home, it always seems like a good idea to go paddling in the fountain, and that’s because it IS a good idea.
„…And We Exhale and Roll Our Eyes in Unison“ ist wieder ein „Gemeinschaftsprojekt“ der Band. Wechselnder Gesang mit Baking Vocals der ganzen Band. Teilweise relativ langsam, im Vergleich zum Rest des Albums, dennoch ein sehr solider Song.
It’s bad enough you ever use the word as an adjective
But to suggest we do it in heels is really quite crass
Der letzte „offizielle“ Track ist „Sweet Dreams, Sweet Cheeks“. Nochmals eine fröhliche Indie-Pop Nummer mit „Mittanzqulitäten“ und einem herrlichen Refrain. Wunderbar, was will man mehr?
One blink for yes, two blinks for no.
Sweet dreams, sweet cheeks, we leave alone
Da denkt man, dass das Album schon vorbei, weil auf dem Back Cover „nur“ 10 Songs angeben sind, doch aufeinmal geht es weiter mit „2007: The Year Punk Broke (My Heart)“. Dieser Hidden Track rundetet „Hold on Now, Youngster…“ perfekt ab. Wenig Gesang, nur am Anfang etwas von Gareth und den Rest machen die Instrumente: Glockenspiel, Drums, Gitarren, Violine und Keyboard dürfen alle nocheinmal zeigen was sie können. Super Ausklang des Albums.
Me, in your back garden
With my Walkman tucked inside my forearm
Fazit
„Hold on Now, Youngster…“ ist einer der musikalischen Indie-Höhepunkte des Jahres. Selten hat eine eine Band ein so starkes und ausgereiftes Debütalbum abgeliefert. Auch wenn einige sehr gute Songs, die auf vorherigen EPs veröffentlicht wurden, nicht mehr Platz auf der Platte fanden ist das ganze Album ein Genuss. Es gibt kein wirklichen Patzer. Alle Songs sind einzigartig und doch sind alle eindeutig „Los Campesinos!“. Man kann nur von Glück sagen, dass dieses erst das erste Album war und dass hoffentlich noch viele weitere Scheiben dieser Qualität in den nächsten Jahren von „Los Campesinos!“ bekommen werden.
Passend zu meinem Geburstag heute, hat die walisiche Indie-Band „Los Campesinos!“ bekannt gegeben, dass nur fünf Monate nach ihrem Debütalbum, ihre zweite Platte erscheint. Diese soll in typischer Los Campesinos!-Manier „We Are Beautiful, We Are Doomed“ heißen. Sogar eine Tracklist ist schon erhältlich:
Ways to Make It Through the Wall
Miserabilia
We Are Beautiful, We Are Doomed
Between an Erupting Earth and an Exploding Sky
You’ll Need Those Fingers for Crossing
It’s Never That Easy Though, Is It? (Song for the Other Kurt)
The End of the Asterisk
Documented Minor Emotional Breakdown #1
Heart Swells/Pacific Daylight Time
All Your Kayfabe Friends
Das Album wurde vom 12. – 23. Juni 2008 in Seattle mit John Goodmanson aufgenommen und soll voraussichtlich am 13. Oktober erscheinen.
In der Meldung machen „Los Campesinos!“ auch nochmal klar, dass die Songs keine B-Seiten o.ä. sind. Die Jungs und Mädels haben einfach Spaß am Musik machen und brauchen nicht mehrere Jahre für ein Album. Ich bin nach dem hervorragendem ersten Album jedenfalls sehr zuversichtlich, dass auch „We Are Beautiful, We Are Doomed“ ein klasse Album wird! Und für alle die wie ich nicht mehr warten können, sei gesagt: „Hold on Now, Youngster…„.