Zwei Jahre nach dem Finale der sechsten und letzten Staffel der US-Kultserie Lost, sprach The Verge mit Damon Lindelof (zusammen mit Carlton Cuse und J.J. Abrams der Creator der Serie) über das Finale und den aufgekommenden Fragen. Für Fans der Serie ein sehr interessantes Gespräch.
Lost
Abu-Duns Serien des Jahres 2009
Nach meinen Lieblingsfilmen des letzten Jahres, möchte ich euch jetzt die besten Serien des Jahres 2009 vorstellen. Dabei unterteile ich in neue und alte. Also jene, die 2009 ihre erste Staffel hatten und jene die schon seit mehr als einem Jahr laufen. Wie schon bei den Filmen ist die Liste alphabetisch sortiert.
Die Reviews enthalten leichte Spoiler zur jeweiligen Staffel.
Neu Serien
Community
2009 war das Jahr der Comedies, und dazu gehört defintiv auch Community. Im Mittelpunkt der NBC-Serie steht Jeff Winger (Joel McHale), ein ehemaliger Rechtsanwalt, der seinen Collegeabschluss nachmachen muss, da heraus kam, dass sein vorheriger gefältscht war. Zusammen mit anderen „Losern“, wie der frisch geschiedenen Hausfrau Shirley Bennett (Yvette Nicole Brown) oder der ehemaligen Adderall-Süchtigen Annie Edison (Alison Brie). Neben dem alltäglichen Schulchaos macht ihnen vor allem der asiatische Spanischlehrer Señor Ben Chang (Ken Jeong) das Leben schwer.
Nach den ersten zwölf Folgen fällt es wirklich schwer die Serie nicht zu mögen. Zwar gibt es hier und da kleine Hänger, doch „das Gute“ überwiegt. Viele intelligente Witze, interessante Charaktere und nette Storylines machen Community zu einer der besten neuen Serien 2009.
Abed: I’m interested in making movies, but my dad says all media is Western propaganda that negatively stereotypes Arabs.Troy: You should see Aladdin. Jafar was a badass!
Wikipedia (en), NBC.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Trailer (YouTube)
Eastbound & Down
Auch der amerikanische Pay-TV-Sender HBO hat dieses Jahr vermehrt auf Comedyserien gesetzt. Neben dem bislang viel zu kurzen Bored to Death (wurde zum Glück für eine zweite Staffel verlängert), schickte HBO Anfang des Jahres Eastbound & Down ins Rennen. Eigentlich als Miniserie mit sechs Episoden ausgelegt, wurde sie für eine weitere Staffel verlängert. Produziert wird die Serie u.a. von Will Ferrell, der auch eine kleine, sehr lustige Nebenrolle als Leiter eines Autohändlers spielt. Die Hauptfigur ist jedoch Kenny Powers (Danny McBride), ebenfalls Produzent und Drehbuchautor), ein ehemaliger professioneller Baseballspieler. Nach seiner missglückten Karriere fängt er in der Middle School seiner Heimatstadt als Sportlehrer an. Dazu kommt noch dass seine alte Jugendliebe April Buchanon (Katy Mixon) inzwischen vergeben ist.
Kenny Powers ist eine tragisch-lustige Figur mit einem sehr losem Mundwerk, der immer einen Spruch auf Lager hat. Doch vor allem in der letzten Szene des Staffelfinals sieht man, dass auch er nur ein Mensch ist.
Kenny: Man, I thought the blacks in Baltimore were bad, but they’re nothing compared to the fags y’all got here in San Francisco.
Wikipedia (de), Wikipedia (en), HBO.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Trailer (YouTube)
Misfits
Vom Sender E4, der schon Skins produzieren lies, kam 2009 etwas neues: Misfits. Fünf Jugendliche werden während ihrer vom Gericht verordneten Sozialstunden vom Blitz getroffen. Kurz darauf bemerken sie, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Sie haben verschiedene Fähigkeiten bekommen. Doch anstatt damit die Welt zu retten, müssen sie ihre Kräfte erst einmal zu kontrollieren wissen. Während der ersten Staffel schlagen ihre Fähigkeiten nämlich immer nur zufällig aus. Zudem sind die Superkräfte nicht irgendwelche, sondern auf ihre Persönlichkeit angepasst. Der scheue Simon (Iwan Rheon), dessen fünfte Episode zu einer meiner TV-Highlights des Jahres gehört, z.B. kann sich unsichtbar machen.
Zu Beginn der Serie geraten alle fünf Hauptcharaktere ist eine Situation, die sie dazu zwingt zusammen zu arbeiten. Jede Folge handelt mehr oder weniger über einen der Charaktere, wobei der Haupthandlungsbogen alle miteinander verbindet (ähnlich wie bei Skins).
Misfits ist eine weitere hochqualitative britische Dramedy, deren erste Staffel leider nur sechs Folgen hat, eine zweite jedoch schon bestätigt wurde. Schade, dass deutsche Sender sich so etwas nicht trauen…
Nathan: Did you say you wanted to piss on her tits? Probably best to keep that kind of thing between yourself and your internet service provider.
Wikipedia (en), E4.com, IMDb, TV.com, Trailer (YouTube)
Modern Family
Die Mockumentary Modern Family des Senders ABC ist eine weitere Comedyserie auf dieser Best-of-Liste (hatte ich schon mal erwähnt, dass ich sonst eher Dramaserien mag?). Im Mittelpunkt stehen drei Familien, die wie der Zufall es so will, miteinander verwandt sind. Oberhaupt des „Clans“ ist Jay Pritchett (Ed O’Neill, Al Bundy anyone?), der mit seiner kolumbianischen, deutlich jüngeren Frau Gloria (Sofía Vergara) und deren aufgeweckten Kind Manny (Rico Rodriguez) zusammen lebt. Claire Dunphy (Julie Bowen), die Tochter von Jay, ist seit 16 Jahren mit ihrem etwas tollpatschigen Mann Phil (Ty Burrell) verheirat, mit dem sie drei Kinder hat. Die dritte Familie besteht aus dem homosexuellen Pärchen Mitchell Pritchett (Jesse Tyler Ferguson), Cameron Tucker (Eric Stonestreet) und ihrem adoptierten vietnamnesischen Baby Lily.
Modern Family ist eigentlich die Mischung aus einer weiterentwickelten Sitcom und The Office. Keine unglaublich nervigen Laugh Tracks, erfrischender Humor und der leichte Mockumentary-Stil machen Modern Family zur besten neuen amerikanischen Comedyserie 2009.
Phil: Things with your mom got pretty intense down there, huh? All like East Coast/West Coast, ya feeling me?
Wikipedia (de), Wikipedia (en), ABC.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Trailer (YouTube)
Off the Hook
Was öffentlich rechtliche Sender alles können beweist die BBC schon seit Jahren. Auch 2009 strahlte die Sendeanstalt neue Serien aus. Mein Favorit davon war Off the Hook auf BBC Three. Auf den ersten Blick klingt es wie ein The-Inbetweeners-Abklatsch: Danny (Jonathan Bailey) und sein meist nerviger bester Freund Shane (Danny Morgan) sind im ersten Jahr auf der Bankside University. Sie nehmen sich zusammen mit drei weiteren Erstsemestern eine Wohnung im anliegenden Studentenheim und erleben dort jede Menge verrückte Dinge.
Wie es bei jugendlichen Sitcoms so der Fall ist, dreht es sich auch hier um Schule, Geld, Musik und natürlich Beziehungen. Doch Off the Hooks 30-minütigen Folgen sind frisch und voller Energie, bieten zwar nichts wirklich neues, machen ihre Sache aber durchweg gut und vor allem sehr lustig. Und das ist ja die Hauptsache bei einer Comedy.
Shane: There is a party in my pants and you are invited.
Wikipedia (en), BBC.co.uk, IMDb, TV.com, Trailer (YouTube)
Party Down
Und schon wieder eine Comedyserie. Wobei der Begriff Dramedy wohl eher passt. Die erste Staffel Party Down mit 10 Episoden lief von März bis Mai auf dem noch jungen amerikanischen Pay-TV-Sender Starz. Die Handlung dreht sich um ein Cateringunternehmen und deren Angestellte in Los Angeles. Jede Folge spielt auf einer Party, bei der die sechs Darsteller arbeiten müssen. Das geht los bei Kindergeburtstagen bis hin zu einer homosexuellen Hochzeit. Dreh- und Angelpunkt der Serie ist der gescheiterte und leicht depressive Schauspieler Henry Pollard (Adam Scott). Was die Charaktere alle vereint, ist der Wille in Hollywood groß raus zu kommen. Sei es als Schauspieler oder Drehbuchautor.
Party Down ist eine intelligente und frische halbstündige Comedy, die nicht den „Haudrauf-Humor“ anderer Serien hat. Wer gerne lacht aber Serien wie Two and a Half Men oder How I Met Your Mother eher weniger abgewinnen kann, sollte Party Down mal eine Chance geben.
Greg: You okay? Anything broken?
Henry: Ah, just my career and my life. So I abuse pain-killers and drink too much.
Wikipedia (en), Starz.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Trailer (YouTube)
The Take
Das einzige „richtige“ Drama in meiner Liste der besten neuen Serien 2009. The Take ist eine vierteilige britische Miniserie des Senders Sky1 und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martina Cole. Produziert wurde sie von Company Pictures (u.a. Skins, Shameless und Generation Kill).
London 1984: Freddie Jackson (Tom Hardy) ist ein frisch aus dem Gefängnis gekommener Krimineller. Sein Freund und Cousin Jimmy Jackson (Shaun Evans) hilft ihn wieder auf die Beine zu kommen. Allerdings mit nicht ganz legalen Methoden. In den vier Episode, die sich über mehrere Jahre strecken, erleben wir den Aufstieg und Fall des unsympathischen Freddies, bei seinem Weg zum Boss der Unterwelt Londons.
Vergleichen kann man The Take gut mit einem Mix aus The Sopranos, The Wire und besonders der australischen Serie Underbelly. Vor allem schauspielerisch wird einiges geboten. Tom Hardy spielt den Bösewicht erschreckend glaubhaft. Leider ist The Take, wie so oft bei Miniserien, viel zu kurz. Die ganze Handlung hätte man auch gut und gerne auf 12 Episoden strecken können. Trotzdem sehr zu empfehlen.
When the time comes, you have to be able to kill someone you love.
Wikipedia (en), Sky1.com, IMDb, TV.com, Trailer (YouTube)
Alte Serien
Breaking Bad (Season 2)
Nach dem Überraschungserfolg der ersten Staffel hat es Breaking Bad auch dieses Jahr wieder geschafft zu den besten Serien des Jahres zu gehören. Aus dem Geheimtipp vom kleinem Cabel-Network AMC wurde schnell eine von Kritikern hoch gelobte (u.a. vier Emmy-Awards) und Fans geliebte Serie, die jetzt schon zu den besten und innovativsten Serien aller Zeiten gehört.
Dem krebskranken Walter White (Bryan Cranston) scheint es etwas besser zu gehen und das Crystal Meth Geschäft blüht. Schnell wird der Wunsch nach mehr Geld lauter. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Probleme mit Walters Familie. Seine Frau vermutet eine Affäre für das ständige Wegbleiben, da sie immer noch nichts von Walters Machenschaften weiß. Walters „Geschäftspartner“ und ehemaliger Schüler Jesse Pinkman (Aaron Paul) verliebt sich währenddessen in seine neue Nachbarin und Drogensüchtige Jane Margolis (Krysten Ritter). Die Beziehung der beiden findet jedoch ein abruptes Ende, mit einer der erschreckensten Szenen der Serie. Ein weiteres Highlight ist das Staffelfinale „ABQ“, dessen Cliffhanger auch aus einer Lost-Folge stammen könnte.
Walter: Um… well, it’s kind of funny. When I got my diagnosis – cancer – I said to myself, y’know, „Why me?“ And then the other day when I got the good news, I said the same thing. [Die Partygäste schweigen und sind verwirrt] Anyway, uh, thank you for coming and… enjoy.
Hank: Wow. Inspirational.
Wikipedia (de), Wikipedia (en), AMCTV.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Season 2 Trailer (YouTube)
Chuck (Season 2)
Eine der sympatischsten US-Serien ist und bleibt einfach NBCs Chuck. Charles „Chuck“ Bartowski (Zachary Levi) ist immer noch als unfreiwilliger Geheimagent tätig. An seiner Seite sind, wie in der ersten Staffel, „Sarah“ Lisa Walker (Yvonne Strahovski) und John Casey (Adam Baldwin). Wie immer gibt es auch den, von mir nicht so geliebten, Fall der Woche. Gegen Mitte der zweiten Staffel wird der Haupthandlungsbogen jedoch breiter erzählt. Auch Chuck beendete die zweite Staffel mit einem schönen Cliffhanger: „Guys… I know kung fu.“ Insgesamt fand ich die Staffel etwas besser als die schon grandiose erste.
Miles: He uploaded it.
Casey: Oh, Chuck me.
Wikipedia (de), Wikipedia (en), NBC.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Season 2 Trailer (YouTube)
Dexter (Season 4)
Die vierte Staffel Dexter spielt einige Monate nach der Hochzeit von Dexter (Michael C. Hall) und Rita (Julie Benz) sowie der Geburt ihres Sohns Harrison. Angel Batista (David Zayas) und Maria LaGuerta (Lauren Vélez) beginnen eine romantische Beziehung miteinander und Debra (Jennifer Carpenter) trifft auf einen alten Bekannten. Der neue Antagonist ist Arthur Mitchell (John Lithgow), der „Trinity Killer“. Im Laufe der Staffel kommen sich Dexter und Trinity immer näher und Dexter merkt, dass sie sich gar nicht so unähnlich sind. Und auch Dexter endet mit einem Paukenschlag, den so wahrscheinlich die wenigsten kommen gesehen haben. Besonders hervorzuheben ist zudem noch John Lithgow, der die Rolle des Trinity Killers so beeindruckend spielt, wie es sonst kaum einer geschafft hätte. „And the Emmy goes to…“
Dexter: [zu seinem Sohn] Wanna know a secret? Daddy kills people.
Wikipedia (de), Wikipedia (en), SHO.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Season 4 Trailer (YouTube)
House (Season 5 & 6)
House war auch in diesem Jahr so stark wie eh und je. Nach dem überraschenden Ende der fünften Staffel war die Doppelfolge (Broken: Part 1 & 2) zu Beginn der sechsten eigentlich etwas komplett neues für die Serie, was ihr aber sehr gut tat. Houses (Hugh Laurie) Beziehung zu Cuddy (Lisa Edelstein) ist immer noch sehr schwierig. Zudem erleben wir ein Wiedersehen mit dem Privatdetektiv Lucas Douglas (Michael Weston), der bei den Problemen zwischen Cuddy und House nicht gerade zum Besseren beiträgt.
House: Living in misery sucks marginally less than dying in it.
Wikipedia (de), Wikipedia (en), FOX.com, IMDb, TV.com, Metacritic Season 5, Metacritic Season 6, Season 5 Trailer (YouTube), Season 6 Trailer (YouTube)
How Not to Live Your Life (Season 2)
Die kleine britische Sitcom How Not to Live Your Life vom Sender BBC Three handelt von Donald „Don“ Danbury (Dan Clark, zudem Creator, Autor, Regisseur und Produzent) und seinen Mitbewohner, der etwas anderen WG. Nachdem Weggang seiner heimlichen Liebe Abby Jones (Sinéad Moynihan) ist Don am Boden zerstört. Zu Beginn der zweiten Staffel zieht jedoch die Studentin Samantha Parker (Laura Haddock) ein und Don sieht wieder „ein Licht am Ende des Tunnels“. Zu Beginn können die beiden sich nicht wirklich mögen, doch mit der Zeit entwickelt sich die Beziehung der beiden weiter. In der letzten Szene wird das jedoch alles noch einmal über den Haufen geworfen. Ein untypisches, aber sehr gutes Staffelfinale das Lust auf mehr macht.
Eddie: You know you gonna need to think about renting out Abbys old room.
Dan: I will kiss a tramps balls before I rent that room out, Eddie.
Wikipedia (en), BBC.co.uk, IMDb, TV.com, Season 2 Preview (YouTube)
In Treatment (Season 2)
Zum Glück hat HBO nach der grandiosen ersten Staffel an der etwas anderen Serie In Treatment festgehalten. Paul Weston (Gabriel Byrne) ist nach der Scheidung von seiner Frau nach Brooklyn gezogen um dort eine neue Praxis aufzumachen. Seine neue Patienten sind Mia (Hope Davis), eine ehemalige Patientin, die ihm die Schuld an ihrer Kinder- und Ehemannlosigkeit gibt. April (Alison Pill) hat ein Malignes Lymphom von dem sie noch keinem erzählt hat und von Paul Rat sucht. Oliver (Aaron Grady Shaw), Bess (Sherri Saum) und Luke (Russell Hornsby), eine Familie die versucht mit ihrer Scheidung klar zu kommen. Walter (John Mahoney) ist der Vorgesetzte einer großen Firma und leidet an Panikattacken. Zudem kehrt Gina (Dianne Wiest) als Freundin und Kollegin von Paul zurück, mit der er immer Freitags über seine eigenen Probleme redet.
Obwohl ich die Charaktere der ersten Staffel schon etwas vermisse, muss sich der Cast der zweiten auf keinen Fall Verstecken. Vor allem Alison Phill und John Mahoney bringen die Emotionen ihrer Rollen hervorragend und Glaubhaft rüber. Am Konzept der Serie hat sich (zum Glück) nicht viel verändert. Jede Folge begleitet eine Sitzung mit dem Psychotherapeuten Paul Weston und dessen Patienten. Nichts für Menschen die auf schnelle Schnitte und Action stehen, sondern für diejenigen die gar nicht genug von Dialogen bekommen können. Einzigartige Serie, die zum Glück für eine dritte Staffel verlängert wurde.
Paul: You know what I do? Most days I sit there and listen for 45 minutes, and then my patents go out the door, and do whatever they were gonna do anyway.
Wikipedia (de), Wikipedia (en), HBO.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Season 2 Trailer (YouTube)
Lost (Season 5)
Lost nähert sich dem Ende endgegen. Und die Autoren übertrumpfen sich von Folge zu Folge. Wie SnkRay schon gesagt hat: die fünfte Staffel war bislang die besten. Es gab neue Mysterien, es wurden welche aufgeklärt, Liebe, Emotionen, Gewalt, Hoffnung, Zeitreisen und Tod. Während die eine Gruppe immer noch auf der Insel sind, ist die andere Gruppe um Jack Shepard (Matthew Fox) zurück zu Hause. Doch nichts ist wie es vorher war und schnell merken sie, dass die zurück auf die Insel müssen („We have to go back!„). Auf der Insel passieren währenddessen immer merkwürdigere Dinge. Am Ende landet die Gruppe in den 1970ern und schließt sich der Dharma Foundation an. Und auch die letzte Szene der Season hat es in sich. Bevor wir wissen was passiert endet sie nämlich losttypisch mit einem fiesen Cliffhanger. Doch anstatt dass wie üblich das Lost-Logo mit weißer Schrift auf schwarzen Hintergrund eingeblendet wird, sehen wir zum ersten mal schwarzen Text auf weißen Hintergrund. Was das zu bedeuten hat werden wir hoffentlich ab dem 2. Februar sehen, wenn die sechste und letzte Staffel in den USA startet.
Locke: What makes you think that I’m so special?
Charles Widomore: Because you are.
Wikipedia (de), Wikipedia (en), ABC.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Season 5 Trailer (YouTube)
Parks and Recreation (Season 2)
Nach der ganz netten ersten Staffel hat es Parks and Recreation tatsächlich geschafft, dank der guten Drehbuchauttoren, sich deutlich zu steigern und zu einer der lustigsten US-Comedys zu werden. Die Mockumentary, die zu Beginn sehr an The Office erinnert hat, hat es geschafft einen ganz eigene Stil aufzubauen. Hauptcharakter bleibt Leslie Knope (Amy Poehler), die Vizedirektorin des Park- und Erholungsamtes. Aus dem großen Loch in der fiktiven Stadt Pawnee einen schönen Park zu machen hat zwar nicht ganz geklappt, dennoch versucht das Amt weiterhin viel für die Stadt zu tun und schlittert damit von einem Problem zum nächsten.
Sehr lustige Serie für Fans von The Office und Stromberg.
April: I passed up a gay Halloween party to be here. Do you know how much fun gay Halloween parties are? Last year I saw three Jonas Brothers make out with three Robert Pattinsons. It was amazing.
Wikipedia (en), NBC.com, IMDb, TV.com, Metacritic, Season 1 Trailer (YouTube)
Pastewka (Season 4)
Dass Sat.1 immer noch weitere Pastewka-Episoden produzieren lässt gleicht eigentlich einem Wunder. Die Quoten sind zwar nicht unbedingt schlecht, doch ein wirklicher Erfolg ist es auch nicht. Allgemein ist die vierte Staffel etwas ernster geworden, wenn auch nicht minder lustig. Bastians (Bastian Pastewka) Probleme mit seiner langjährigen Freundin Anne (Sonsee Neu) eskalieren und er muss ausziehen. Zum Glück findet er Platz bei Hugo Egon Balder. Doch auch da wird er nicht wirklich glücklich und versucht sich mit Anne zu vertragen. Christoph Maria Herbst will ihm helfen, doch das entwickelt sich anders als sich Bastian gedacht hatte.
Pastewka ist einer der rar gesäten guten deutschen Comedys. Obwohl sie deutlich vom amerikanischen Curb Your Enthusiasm abgeleitet wurde hat die Serie ihren ganz eigenen Charme, den man sich auf jeden Fall selber angucken muss. Wie gut, dass es alle Folgen kostenlos und legal auf MySpass.de gibt.
Anne: Wir beide fahren mit Anette und Rico zum Rafting in die Eifel.
Bastian: Ich hab doch am Wochenende gar keine Zeit. Am Samstag kommt doch die lange Inspector Barnaby Nacht im ZDF.
Wikipedia (de), Sat1.de, IMDb, TV.com, Season 4 Trailer (YouTube)
Skins (Season 3)
Nach zwei Staffeln Skins waren sich die Macher einig, dass die Story der Charaktere auserzählt ist und dass sie neue bräuchten, für weitere zwei Staffeln. Die einzigen bekannten Gesichter aus der „ersten Generation“ sind Effy Stonem (Kaya Scodelario) und Pandora Moon (Lisa Backwell). Dazu gekommen sind die Zwillinge Katie (Megan Prescott) und Emily Fitch (Kathryn Prescott), Naomi Campbell (Lily Loveless) und die drei Freunde James Cook (Jack O’Connell), Freddie Mclair (Luke Pasqualino) und JJ Jones (Ollie Barbieri). Während Cook und Freddie um Effy buhlen und JJ versucht die ganze Situation zu beruhigen, kommen sich Emily und Naomi immer näher, zum Missfallen von ihrer Schwester Katie. Pandora verliebt sich in den frisch eingewanderten Kongolesen Thomas Tomone (Merveille Lukeba).
Selbstverständlich vermisst man zu Beginn die alten Charaktere, doch Jamie Brittain und Bryan Elsley haben es wieder einmal geschafft glaubwürdige und interessante Rollen und Geschichten zu erfinden. Für mich ist und bleibt Skins immer noch das beste Teen-Drama.
Pandora: Relationships just can’t stay the same, can they? Can’t always be lovely and lush and not full of weird silences all the time. People can’t always be perfect, ‚cause that’s not real, is it? It’s not real ‚cause things change. Don’t they?
Wikipedia (de), Wikipedia (en), E4.com, IMDb, TV.com, Season 3 Trailer (YouTube)
Stromberg (Season 4)
Natürlich darf Stromberg auf dieser Liste nicht fehlen. Eine weitere deutsche Ausnahmeserie, die zeigt wie deutsche Comedy funktionieren kann. Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) wird zu Beginn der Staffel nach Finsdorf strafversetzt. Seine Kollegen bleiben in der Abteilung Schadensregulierung. Während der Staffel versucht Stromberg zurück auf seinen alten Platz zu kommen, da ihm die Provinz dann doch nicht so gut gefällt. Zudem fängt er eine Beziehung mit seiner ehemaligen Kollegin Jennifer Schirrmann (Milena Dreißig) an. Berthold „Ernie“ Heisterkamp (Bjarne Mädel) hat mit seinen Depressionen zu kämpfen und Tanja (Diana Staehly) wird zur vorrübergehenden Chefin der Abteilung ernannt, was allerdings zu einer Ehekrise mit Ulf (Oliver Wnuk) führt.
Die vierte Staffeln ist ist große Unterhaltung mit unglaublich vielen Lachern. Auch Stromberg kann man sich auf MySpass.de anschauen.
Bernd Stromberg: Wenn Gott mir Scheiße gibt, dann schnitz ich mir ne Geige daraus und spiele Mozart drauf.
Wikipedia (de), Wikipedia (en), ProSieben.de, IMDb, TV.com, Season 4 Trailer (YouTube)
The Inbetweeners (Season 2)
Großbritanniens beste Comedyserie The Inbetweeners lief von April bis Mai auf E4 und zeigte mal wieder wie hervorrangende Sitcoms gemacht werden. Die Gruppe um Will McKenzie (Simon Bird) ist wieder in einige unglückliche Situationen gekommen, sei es eine Clubbing Nacht im Herzen Londons oder ein Schulausflug nach Swanage.
Leider ist die Staffel mit sechs 30-minütigen Folgen viel zu kurz, doch die haben es in sich. Wer auf nicht ganz so saubere und brave Serien steht, sollte The Inbetweeners eine Chance geben.
Simon: You wet the bed when you were 10.
Jay: Yeah I wet your mums bed… with my spunk.
Wikipedia (en), E4.com, IMDb, TV.com, Season 2 Trailer (YouTube)
True Blood (Season 2)
Alan Balls Vampireserie True Blood lief 2009 in ihrer zweiten Staffel auf HBO. Nach der guten ersten hat es die zweite Season noch geschafft diese zu überbieten. Abseits vom Twilight-Wahn verfolgt True Blood seinen eigenen konsequenten Weg. Der größte Gegner in dieser Staffel ist die radikale Kirche „Fellowship of the Sun“, der sich Sookie Stackhouses (Anna Paquin) Bruder Jason (Ryan Kwanten) anschließt. Die Kirche hat sich zum Ziel gesetzt die Vampire zu vernichten.
Die Staffel ist spannend und immer wieder überraschend. Der gelungene letzte Cliffhanger macht das warten auf die drittel Season noch schwerer.
Barry: I don’t know what kind of fried corn cob town you’re from, but this is Dallas, baby. The vamps here are scary as shit.
Wikipedia (de), Wikipedia (en), HBO.om, IMDb, TV.com, Metacritic, Season 2 Trailer (YouTube)
SnkRays Top3 des Jahres 2009
Man mag es kaum glauben, ein Jahr ist es her… ein Jahr ist seit dem letzten Blogeintrag vergangen und auch wenn man den Blog für tot hielt, hier sind wir wieder, trotz dieser Sache die sich „Real Life“ nennt. Doch wenn es um die Tops und Flops im Entertainment geht, dann sind Abu-Dun und ich sofort zur Stelle. Ohne hier weiter um den „heißen Brei“ reden zu wollen komme ich einfach zu dem was zählt, meiner „Top 3 2009“.
Top 3 Games
1. Assassin’s Creed 2
2. Batman: Arkham Asylum
3. FIFA 10
Assassin’s Creed 2 hat sich eindeutig den ersten Platz verdient. Es gab genug Kritik am ersten Teil, aber das Entwicklerteam hat sich diese zu Herzen genommen und das Spiel so abwechslungsreich wie möglich gemacht. Vor allem die Hauptmissionen sind alle möglichst unterschiedlich designed und es gibt nun auch innerhalb des Animus eine viel komplexere Story. Im ersten Teil musste man ja eigentlich mit dem relativ farblosen Altaïr einfach nur die befohlenen Attentate vollführen, während im zweiten Teil ein richtig guter Storyaufbau vorhanden ist, der den Charakteren Tiefe gibt und vor allem, den Spieler wie Enzio (dem Hauptdarsteller) fühlen lässt. Der hat nebenbei einige neue Moves gelernt, was die Spielbarkeit erhöht und kann im Gegensatz zu seinem Ahnen schwimmen. Was mir übrigens auch sehr gefallen hat, ist das Entschlüsseln von Glyphen, bei denen der Spieler z.B. Zahlenrätsel oder Bilderrätsel lösen muss um ein Video von Subjekt 16 freizuschalten. Außerdem werdet ihr nicht nach jeder Mission aus dem Animus geholt. Das passiert nämlich wirklich selten aber dafür ist der Effekt umso intensiver.
Ich muss zugeben, ich konnte mit Batman bis zu „The Dark Knight“ nicht viel anfangen und ich wünschte mir zuerst, dass Arkham Asylum im realistischerem Filmstil gehalten ist, doch dem ist nicht so. Trotzdem ist der Stil sehr düster und den neueren Batman-Comics entnommen, also gab ich dem Game eine Chance und siehe da es hat sich gelohnt, denn bei Batman: Arkham Asylum passt fast alles. Die Grafik und der Sound sind sehr gut. So wurden für die Vertonung die Original-Sprecher der Serie im Englischen, sowie im Deutschen herangezogen und beide Synchronisationen sind wirklich erstklassig wobei die englische mit Kevin Conroy als Batman und Mark „Skywalker“ Hamill als grandiosem Joker dann doch die Nase vorn hat. Die Story ist in meinen Augen solide, aber lässt jedem Batman-Fan das Herz höher schlagen, da es wirklich ein Aufeinandertreffen der „All-Stars“ ist. Das Gameplay ist ein sehr ausgewogener Mix aus Stealth- und Actionelementen, die fantastisch in Szene gesetzt sind. Wenn in einem Raum Geiseln sind, die exekutiert werden sollen und ich einen Weg finden muss ungesehen Gegner auszuschalten und sie somit an Gargoyles aufhänge, oder mit Sprengfallen überrasche, dann fühle ich mich wirklich wie die coolste Sau in Gotham City, denn ich bin BATMAN! Wirklich ein Spiel, dass auch Nicht-Fans begeistern wird.
Was gibt es viel zu FIFA zu sagen? Jedes Jahr ein neuer Titel mit einigen Verbesserungen, doch dieses Jahr ist es einfach ein insgesamt sehr rundes Spiel geworden. Da ich seit 2005 kein FIFA mehr gekauft hatte, hat sich der Kauf erst recht gelohnt. Ob Besitzer des Vorgängers diesen Titel haben müssen kann ich nicht beurteilen. Die meisten Spieler sind, im Gegensatz zu mir, aber sowieso knallharte Fußballfans. Wichtig ist, dass FIFA 10 gerade mit einem oder mehreren Freunden vor dem Fernseher unglaublich viel Spaß macht!
Flop des Jahres:
Das Game macht im Koop-Modus sehr viel Spaß, aber es ist sowas von offensichtlich, dass das Hauptaugenmerk nur darauf gelegt wurde und der Singleplayer somit vernachlässigt wurde. Die K.I. der Begleiterin Sheva ist oft sehr nervig (oder die K.I. ist hier und da nicht vorhanden?) und das Gameplay ist in der alten Konsolengeneration hängen geblieben. Bei Teil 4 war der einzige logische Schritt den Hauptcharakter während des Zielens nicht laufen zu lassen, da der Gamecube Controller nur einen Analogstick hat… (zumindest bedienbaren) aber im 5. Teil habe ich zwei Sticks und kämpfe gegen Horden von Zombies, wo es mir nicht möglich ist laufen und schießen gleichzeitig zu können. Naja, das ganze macht es nicht unspielbar, aber macht mir als Spieler doch des öfteren die Grenzen des Spiels klar. Storytechnisch ist der Abgang der Serie auch nicht besonders. Ich mag zwar wie einer der vielen Fanboys klingen aber „Die ersten Teile waren besser!“. Achja und Leon kicks Ass! Teil 4 hat die Messlatte wahrscheinlich zu hoch gesetzt, da es die Reihe und vielleicht sogar das Genre neu definiert hat. Resident Evil 5 ist bei weitem kein schlechtes Spiel, kann aber meiner Meinung nach keinem der Vorgänger das Wasser reichen.
Top 3 Filme
1. (500) Days of Summer
2. Taken („96 Hours“)
3. Watchmen
Ein Film der von der großen Liebe handelt, doch dem Zuschauer von Anfang an klar macht, dass es zwischen Tom (Joseph Gordon-Levitt) und Summer (Zooey Deschanel) aus ist. Es handelt sich eben nicht um einen einfachen Liebesfilm. Die Geschichte ist aus der Perspektive des Tom Hansen erzählt und macht dabei wilde Zeitsrpünge, die der Story das gewisse Etwas geben. So sieht man als Zuschauer in einem Zeitraum von 500 Tagen wie die Beziehung anfing und ins Rollen kam und wo es einige Ungereimtheiten gab. Im Mittelteil des Films gibt es übrigens die genialste Szene die ich seit Jahren im Kino gesehen habe. Tom trifft sich mit Summer und auf der einen Hälfte des Bildschirms sehen wir seine Erwartungen, auf der anderen die Realität. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, auf jeden Fall ein Film den man gemütlich mit guten Freunden, oder aber auch mit seiner Freundin gucken kann.
Taken ist gewiss keine Innovationsbombe, aber der Film ist einfach brillant umgesetzt. Ganz großes Action-Kino! Bryan Mills (Liam Neeson) ist ein ehemaliger Geheimagent, der seinen Job aufgegeben hat um mehr Zeit mit seiner Tochter (Maggie Grace) verbringen zu können. Die Tochter macht mit einer Freundin einen Trip nach Paris und gerät dort in die Hände eines Menschenhändlerrings. Bryan erfährt durch seine Kontakte zur CIA, dass er nur noch 96 Stunden hat seine Tochter zu finden und somit beginnt das grandiose Action-Spektakel, welches nichts für schwache Nerven ist.
Watchmen: Wir schreiben das Jahr 1985, seit 40 Jahren ist der 2. Weltkrieg vorüber, doch die Welt ist zersplittert und steht innerhalb des Kalten Krieges kurz vor einem Atomkrieg. In dieser düsteren Zeit hat es sich eine maskierte Heldengruppe namens „Watchmen“ zur Aufgabe gemacht die Straßen sauber zu halten. Doch als der patriotischste Held, der so genannte „Comedian“ ermordet wird bahnt sich eine Verschwörung an.
Also um es kurz zu machen – beste Comicverfilmung ever! Wer das Comic kennt weiß bereits was für interessante Themen geschickt in der Welt der Watchmen verpackt sind, alle anderen können den Film aber auch bedenkenlos gucken, wenn sie bereit für mehr als das Standard-Popcorn Kino sind, der Film ist für einen Helden Film sehr ruhig gehalten und bringt schnell tiefe in die Charaktere, was mit genialen Zeitsprüngen geschieht. Must-See für Fans des Comics!
Mein Geheimtipp des Jahres:
„Where the Wild Things Are“, oder „Wo die wilden Kerle wohnen“ sieht aus wie ein Kinderfilm und ist die Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuches von Maurice Sendak, doch der Schein trügt, da der Film für Kinder nicht verständlich ist. Sehr junge Zuschauer verstehen die Emotionen und die Tragik des Films noch nicht.
Die Eltern von Max haben sich getrennt und er wird von seiner Mutter nicht so sehr beachtet wie er es sich wünscht, seine Freunde überschreiten zu Anfang die Grenzen. Max hat eine kreative Fantasie und hat die Gabe Geschichten zu verfassen. Eines Tages reist er zu den „Wilden Kerlen“ (2,50 Meter große Menschenartige Tierwesen) und gibt sich als deren König aus. Während des Aufenthaltes auf der Insel gibt es mehrere Konflikte und Max muss sehen wie er damit klar kommt.
Ich finde es wirklich Klasse, dass ich nach dem Gucken mit Freunden Diskussionsbedarf hatte, wie es lange nicht der Fall war. Den Film kann man nämlich auf mehrere Weisen interpretieren und das liegt auch daran, dass es nicht wirklich einen klaren Roten Faden gibt.
Top 3 Serien
1. Dexter (Season 4)
2. 24 (Season 7)
3. Lost (Season 5)
Dexter hat es geschafft! Die Serie ist zu meiner persönlichen Lieblingsserie geworden, da sie einfach noch frischer wirkt als andere und es eigentlich schafft mit jeder Folge die Handlung einen Schritt nach vorne zu treiben ohne das jedes Mal dem Schema F gefolgt wird. Vor allem die Charakterentwicklungen in den Seasons gehören mit zu den besten, die es in einer modernen Serie nur geben kann. Season 4 gehört mit dem genialen Plot und den größten Momenten in der gesamten Serie einfach auf diesen ersten Platz! Nun nach dem Ende möchte man erst recht wissen, wie es weitergehen wird.
Jack Bauer war dieses Jahr nach der einjährigen Pause erneut im Einsatz und nach der schwachen 6. Season endlich wieder auf Top-Niveau. Leider wird je länger die Serie läuft die Spannung genommen, da das Konzept doch immer gleich bleibt. Doch der neue Schauplatz, nämlich Washington D.C. und die neuen Charaktere des FBI bringen frischen Wind ins Ganze. Langsam sollte die Serie allerdings eingestellt werden, da sich zu viele Plots wiederholen.
Season 5 ist meiner Meinung nach die bis jetzt beste Lost Staffel. Ich frage mich nur, was ich noch groß zu Lost schreiben soll, vorallem spoilerfrei. Einige Sachen wurden mal wieder aufgeklärt und neue Mysterien wurden aufgeworfen, das Prinzip der Serie funktioniert und ich freue mich schon auf die letzte Season.
Top 3 Konzerte
Dieses Jahr möchte ich mich nicht auf Alben fixieren, sondern viel mehr kurz die besten Konzerte des Jahres erwähnen.
1. Muse – Resistance Tour (Color Line Arena Hamburg)
2. Bloc Party (Docks – Hamburg)
3. The World/Inferno Friendship Society (Nexus – Braunschweig)
Jedes Konzert für sich hatte eine fantastische Atmosphäre, aber was Muse dieses Jahr für eine Bühnenshow veranstaltet haben war einfach unglaublich. Die Bandmitglieder konnten auf Säulen mit Visualisierungen in die Höhe fahren, an anderer Stelle wurde bei einem Drum & Bass Jam der Schlagzeuger mit dem Bassisten auf einem Podium rotiert… ganz zu schweige von der Lightshow und den obligatorischen Ballons, die mit Konfetti gefühlt waren. Die Soundabmischung war umwerfend und zeigt, dass es eben nicht darauf ankommt alle Instrumente so laut wie möglich zu mischen, sodass die Band „gegeneinander“ spielt. Mit Abstand das Beste was ich je Live gehört habe!
Abu-Duns Top 3 des Jahres 2008
„The same procedure as every year.“ Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Rückblick auf das vergangene Jahr, hier in unserer wunderbaren Welt der multimedialen Drogen. Wieder gibt es vier Kategorien in denen die drei besten Games, Filme, Serien und Alben gekürt werden. Danach, genau wie im letzte Jahr, gibt es einen kleinen Ausblick auf 2009. Viel Spaß und einen guten Rutsch wünscht euch das Team „UwWdmD“.
Top 3 Games
1. Grand Theft Auto IV
2. Fallout 3
3. Assassin’s Creed (PC)
Ich denke Grand Theft Auto IV als bestes Spiel des Jahres auszurufen, dürfte nicht zu allzu große Verwunderung aufrufen. GTA IV ist einfach ein fast perfektes Spiel. Anspruchsvolles Gameplay, spannende und interessante Story sowie eine unglaublich gute Atmosphäre machen GTA IV zum besten Spiel des Jahres 2008, sowohl auf Konsole als auch auf PC.
Fallout 3 bietet dem Spieler ebenfalls eine wahnsinnig gute Atmosphäre, auch die Story verspricht einiges. Und der Mix aus Echtzeit und rundenbasiertem Gameplay ist erfrischend neu.
Assassin’s Creed hatte ich ja schon im letzten Jahr auf dem dritten Platz. In diesem Jahr am allerdings erst die PC in den Handel. Die Portierung verlief in meinen Augen einwandfrei. Erstklassiges Spiel das Lust auf mehr macht.
2008 war das Jahr der Videospiele. Deswegen war es auch schwer sich auf nur drei hier zu beschränken. Folgende Games sollten aber auf keinen Fall untergehen, deswegen werden sie hier nochmal in alphabetischer Reihenfolge erwähnt:
- Audiosurf (Das beste Indie-Game für den PC in diesem Jahr. Es macht einfach süchtig.)
- Dead Space (Ich hab leider erst am Anfang bei Dead Space, aber der hat mir sehr gut gefallen. Da sieht man, dass Electronic Arts auch anders kann!)
- FIFA 09 (EA hat endlich geschafft! Das schon fast totgelaubte Franchise wurde in dieses Jahr nochmal ordentlich eingeheizt. Definitiv das beste FIFA aller Zeiten.)
- Left 4 Dead (Leider nur die Demo bislang gespielt aber die hat verdammt viel Spaß gemacht! Sobald ich etwas mehr Zeit habe werde ich mir Left 4 Dead auf jeden Fall zulegen.)
- Mass Effect (PC) (Fesselndes Sci-Fi Rollenspiel. Spannende Story und im Großen und Ganzen ein gutes Gameplay. Auch hier warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil.)
- Spore (Etwas wenig Abwechslung und die Langzeitmotivation fehlt. Sonst aber ein gutes Spiel für zwischendurch. Wurde leider seinen hohen Erwartungen nicht gerecht.)
Top 3 Filme
1. Cloverfield
2. The Dark Knight
3. Låt den rätte komma in (So finster die Nacht)
Huh? The Dark Knight nicht auf dem ersten Platz? Ja, genau! Ich hab Cloverfield erst vor ein paar Tagen nochmal auf DVD gesehen und da wurde mir klar, das es einfach „mein“ Film des Jahres. Abgesehen von den Dialogen, die jetzt zwar auch nicht so schlimm waren, aber sicherlich kein Oscar für das beste Drehbuch bekommen, fand ich alles an Cloverfield einfach unglaublich gut. Unverbrauchte Schauspieler, spannendes „Feeling“ und eine einzigartige Atmosphäre.
The Dark Knight folgt Cloverfield knapp auf dem zweiten Platz. Was bleibt zu dem Film eigentlich noch zu sagen? In meinen Augen hätte er etwas kürzer sein können und das Ende war etwas lahm, aber sonst definitiv einer der besten Filme der letzten Jahre.
Låt den rätte komma in (in Deutschland So finster die Nacht) ist mein Geheimtipp des Jahres. Der schwedische Vampirfilm räumt mit dem Horrorgenre kräftig auf. Es gibt keinen unnötigen Splatter, dafür aber zwei herausragende junge Schauspieler und jede Menge Gefühl. Dem einen oder anderen könnte der ganze Film etwas langsam vorkommen. Das stimmt auch aber genau das macht meiner Meinung nach das besondere am Film aus. Wer also eine Chance hat diesen Film in einen kleinen Kino zu gucken sollte es auf jeden Fall tun!
Weitere gute Filme die in diesem Jahr erschienen sind:
- Eagle Eye (Bis auf das Ende eigentlich ein super Film. Teilweise sehr spannend. Sollte man auf jeden Fall selber sehen und sich ein eigenes Bild von machen)
- Felon (Spannender Gefängnis-Thriller. Auch ein kleiner Geheimtipp. DVD und Blu-ray sind schon erschienen. Allerdings nicht für zarte Gemüter.)
- Garden Party (noch ein kleiner Indie-Film rund um das Leben in Los Angeles. Auch etwas ruhiger aber trotzdem extrem unterhaltsam.)
- Sklaven und Herren (Deutscher Fernsehfilm. Sowas sollte die ARD mal in Serie schicken. An diesem Film sieht man, dass das deutsche Fernsehen doch noch nicht tot ist. Bitte mehr davon!)
- Slumdog Millionaire (Große Erwartungen hatte ich nicht. Diese wurden jedoch mehr als erfüllt. Spannend, lustig und definitiv kein Bollywood!)
- The Curious Case of Benjamin Button (Ähnlich wie Forrest Gump oder Big Fish. Herrlich schön erzählt.)
Top 3 Serien
1. Lost (Season 4)
2. Skins (Season 2)
3. Dexter (Season 3)
Ohne lang zu überlegen stand in dieser Kategorie der Sieger schnell fest. Die vierte Staffel Lost zeigte einfach mal wieder, warum diese Serie in die Geschichte als eine der besten Serien aller Zeiten eingehen wird. Das Warten auf die fünfte Staffel ist fast unerträglich. „I hope you’re happy now Jacob.“
Meine erste britische Serie ist gleichzeitig eine der besten Dramedys die ich je gesehen. Vor allem die zweite Staffel, die mehr „Drama“ als „Comedy“ hatte, machte das eindeutig. Ich bin sehr gespannt wie die dritte Staffel werden wird. Eins ist schon mal sicher: Anders!
Auch Dexter darf in meine Augen dieses Jahr nicht fehlen. Ob die Staffel jetzt besser oder schlechter war als ihre Vorgänger sollen andere entscheiden. Mich hat Herr Morgan 12 Folgen lang durchgehend gefesselt. Und das schafft nicht jede Serie! Trotz des Autorenstreiks gab es dieses Jahr doch wieder einige gute neue, aber auch alte Serien die ich nicht missen möchte:
- Breaking Bad (Season 1) (Eine meiner neuen Lieblingsserien. Tragisch komisch. Zum Glück gibt es 2009 die zweite Staffel.)
- Dead Set (Was passiert wenn Zombies einen Big Brother Container überfallen? Genau, eine der besten Miniserien der letzten Jahre.)
- Doctor’s Diary (Season 1) (Nette, kleine deutsche Serie vom Erfinder von Türkisch für Anfänger. Hält zwar nicht mit dieser mit, dennoch aber eine der besseren deutsche Serien.)
- Dr. Psycho (Season 2) (Eine der besten deutsche Serien gibt es nicht mehr. Die zweite Staffel von Christian Ulmens Serie war zugleich auch die letzte.)
- Generation Kill (HBO did it again! Generation Kill ist wie Band of Brothers nur im Irak. Spannend, lustig und verdammt realistisch. Danke HBO für diese erstklassige Miniserie.)
- Gossip Girl (Season 2) (Die zweite Staffel ist in meinen Augen interessanter, spannender, lustiger, einfach besser als die erste. Bitte weiter so!)
- House of Saddam (Und noch eine Miniserie. Diesmal von der BBC und HBO zusammen. Sehr interessante vier Folgen waren das.)
- In Treatment (Season 1) (Jeden Werktag eine Folge á ca. 20 Minuten. Kann das funktionieren? Und wie! Zum Glück gibt es 2009 eine zweite Staffel zum nachdenken. Ich freu mich drauf!)
- No Heroics (Season 1) (Kleine, lustige britische Comedy Serie rund um tollpatschige Superhelden.)
- The Inbetweeners (Season 1) (Unglaublich lustig! Wenn man nur eine britische Comedyserie gucken möchte, sollte man The Inbetweeners gucken.)
- True Blood (Season 1) (Alan Balls neue Serie wurde von Episode zu Episode besser. Spannendes Finale mit fiesem Cliffhanger. Ich freu mich auf Sommer 2009, dann soll nämlich die zweite Staffel auf HBO laufen.)
- Türkisch für Anfänger (Season 3) (Eine der besten deutsche Fernsehserien ging dieses Jahr in ihre letzte Runde. Witzig, spannend und traurig wars. Wir werden dich vermissen! Zum Glück ist ein Kinofilm in Planung. Hoffentlich wird aus dem Projekt auch etwas und verläuft nicht im Sande.)
- Underbelly (Season 1) (Noch eine kleine Entdeckung von mir, die wahrscheinlich viele nicht kennen werden. Eine australische Serie, ähnlich wie „The Sopranos“, die auf wahren Begebenheiten beruht. Eine zweite Staffel, die ein Prequel werden soll, ist bereits bestätigt.
- Worst Week (Season 1) Zwar nur eine Adaption, aber dennoch hatte und habe ich mein Spaß an der Serie. Nichts weltbewegendes aber für zwischendurch ganz nett.)
Top 3 Alben
1. Los Campesinos! – Hold on Now, Youngster…
2. The Gentle Guest – We Are Bound to Save Some Souls Tonight
3. Fall Out Boy – Folie à Deux
Selten hat mir ein Album so viel Freude bereitet wie Hold on Now, Youngster… Kaum zu glauben das diese Scheibe erst dieses Jahr heraus kam, es kommt mir vor als besäße ich sie schon viel länger. Wer mal richtig guten und schnellen Indie-Pop hören will sollte hier mal rein hören. Nur zu empfehlen.
Diese Band besitzt noch nicht mal eine Wikipediaseite, so Indie sind die! Eigentlich besteht diese „Band“ nur aus Eric Rykal, aber dessen Freunde mischen auf diesem Album kräftig mit. Ein einzigartiges Album, das kostenlos aus Virb.com gestreamt wird aber auch für läppische 12 Dollar importiert werden kann (der Label-Besitzer ist übrigens sehr nett)!
Ja wer hätte das gedacht? Nach der ersten Single I Don’t Care war ich eigentlich nicht sonderlich begeistert. Aber das Album hat bis positiv überrascht. Fall Out Boy verändern ihren Musikstil von Album zu Album immer ein wenig. Bleiben aber dennoch immer noch unverkennbar Fall Out Boy, was mir sehr gefällt. Solche Bands dürfen ruhig noch ein paar Jahrzehnte Musik machen.
Weitere erwähnenswerte Alben:
- Bloc Party – Intimacy (Besser als A Weekend in the City. Einige wunderbare Indie-Rock Hits.)
- Lenka – Lenka (Sehr guter Indie-Pop/Un-Folk aus Australien. Super Debütalbum!)
- Los Campesinos! – We Are Beautiful, We Are Doomed (Laut LC! kein richtiges Album sondern eine „Extended EP“. Dennoch eigentlich ein Album. Und zwar ein richtig. Keine B-Sides o.ä. sondern ein komplettes Album. Zwei Veröffentlichung in einem Jahr, die beide so gut sind, das man am liebsten auf jedes Konzert gehen würde, schafft wohl nur diese Band aus Wales.)
- Man Man – Rabbit Habits (Dieses Jahr hab ich Man Man für mich entdeckt. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack aber mir gefällts sehr gut. Erstklassiges drittes Album.)
- The Streets – Everything Is Borrowed (Ein wunderbarer Mix aus Hip Hop, Pop und Grime. Und dann noch dieser Akzent…)
- The Tallest Man on Earth – Shallow Grave (Schwedischer Folk-Sänger. Einfach nur schön.)
2009
Und was erwartet es in neuem Jahr? Im Bereich der Videospiele stehen solche Top Titel an wie z.B. Heavy Rain, Alan Wake (hoffentlich), God of War III, Tom Clancy’s H.A.W.X., I Am Alive, The Lord of the Rings: Conquest, Resident Evil 5, Skate 2 oder StarCraft II. Also auch 2009 wird 2008 in Sachen Games wahrscheinlich in nichts nachstehen.
Außerdem freue ich mich auf folgende Filme: 9, Coraline, The Imaginarium of Doctor Parnassus, Moon, Public Enemies, S. Darko, Sherlock Holmes, Star Trek und natürlich Where the Wild Things Are.
Serientechnisch wartet die fünfte und vorletzte Staffel von Lost auf uns. Wie oben schon erwähnt kommt die zweite Staffel von Breaking Bad 2009. Außerdem gibt es u.a. neue Folgen/Staffeln von Californication, Dexter, House und In Treatment. Neue Serie wird es auch geben z.B. Dollhouse, Harper’s Island oder United States of Tara.
2009 erwarten uns u.a. neue Alben von Green Day, Arctic Monkeys, Maxïmo Park oder The Decemberists.
Das neue Jahr verspricht also wieder einige neue und vor allem gute multimediale Drogen.
Abu-Duns Gedanken zu… #1
In derr Kategorie „Abu-Duns Gedanken zu…“ werde ich in unregelmäßigen Abständen meine persönliche Meinungen zu Serien, Filme, Spiele usw. hier kund tun. Ohne prozentuale Bewertung o.ä. Einfach nur ein kurzer Text zu Dingen die ich für erzählenswert halte. Dabei können natürlich mehr oder weniger heftige Spoiler enthalten sein.
Die erste Ausgabe dreht sich rund um neue und alte US-Serien, die seit kurzem (wieder) laufen.
… den ersten zwei Episoden der fünften Staffel von Entourage
Nach dem Flop von Vinnys Film „Medellin“ interessiert sich kein Produzent mehr für ihn. Selbst sein Agent Ari Gold sieht schwarz und sagt ihm klipp und klar, dass er als nächstes unbedingt in einem Blockbuster mitspielen muss. Keine Indie-Filme mehr!
Drama verliert wegen seiner Eifersucht seine französische Freundin Jacqueline, die er am Ende der vierten Staffel in Cannes kenne lernte.
Eric versucht währenddessen sein Klientel zu erweitern: Mit einem weiteren Schauspieler, der jedoch noch nicht wirklich erfolgreich ist, sowie zwei Drehbuchautoren die etwas „rumzicken“ weil Eric nicht Vincent für den Film gewinnen kann („keine Indie-Filme mehr!“).
Turtle macht das, was er immer macht: Er fährt seine „Buddies“ durch Los Angeles und hält Ausschau nach Frauen. Einen „richtigen“ Job gibts für ihn immer noch nicht.
Für Vince sieht es in Sachen Liebe etwas besser aus. Am Ende der zweiten Folge fährt er mit seiner ehemaligen Affäre Justine Chapin (gespielt von Leighton Meester) Hand in Hand zu sich nach Hause. mal sehen was sich daraus entwickelt. Vincent ist ja nicht gerade bekannt für lange, ernsthafte Beziehungen.
Ich bin auf jeden Fall schon sehr auf die nächsten 12 Episoden gespannt. Wird Vinny endlich wieder einen neuen Film bekommen? Wann darf er wieder in einem Indie-Filme spielen? Schafft „E“ es sich als Agent zu beweisen und bekommt Turtle endlich mal eine Freundin? Außerdem habe ich gehört, dass sich bei unser aller Liebling Ari Gold jobtechnisch etwas tut. Die nächsten Wochen werden es zeigen. Entourage ist und bleibt ein „Must-see“ der US-Serien!
… den ersten sechs Episoden der dritten Staffel von Eureka
Eureka ist eine der wenigen Procedurals in meinem „Serien-Portfolio“. Trotzdem bietet die dritte Staffel eine interessante „Ongoing Story“. Sheriff Carter hat mit seiner Schwester und natürlich seiner Tochter zu kämpfen. Allison Blake verliert in einer der besten Eureka-Episoden überhaupt („I Do Over“) ihren Ehemann Nathan Stark. Henry ist endlich wieder zurück und Eva Thorne soll dafür sorgen, dass Eureka profitabler wird. Doch sie umgibt noch ein Geheimnis, das hoffentlich noch in dieser Staffel gelüftet wird.
Insgesamt eine wirklich spannende und wie immer lustige Season. Wenn es so weiter geht bleibt Eureka eine nette Serie für zwischendurch. Nicht mehr aber auch auf keinen Fall weniger.
… der ersten Episode der ersten Staffel von Fringe
Tja was gibt es zu Fringe zu sagen. Die erste Episode hat mich nicht vom Hocker gerissen. Dennoch werd ich die Serie auf jeden Fall weiterverfolgen, da viele interessante Handlungsstränge vorhanden sind. Von den Special-Effekten her ist Fringe top! Wenn jetzt noch während den nächsten Folgen eine spannende episodenübergreifende Story ein- und fortgeführt wird dürfte J. J. Abrams neuem Projekt eigentlich nichts mehr im Wege stehen. An ein Lost wird Fringe wohl nie heran kommen, aber man soll ja niemals nie sagen. Dafür sollte sich Fringe aber noch deutlich steigern. Ob sie es schafft werden wir in den nächsten Folgen sehen. Ich bin zuversichtlich.
… den ersten drei Episoden der zweiten Staffel von Gossip Girl
Der Sommer ist vorbei, auch bei Gossip Girl. Während den Ferien hat sich einiges getan. Nate hat eine Affäre mit einer britischen Herzogin, aus der er auch nicht so schnell heraus kommt. Blair hat sich den Stiefsohn der Herzogin „geangelt“. Chuck versucht mit allen Mitteln Blair zurück zu gewinnen, schafft es aber nicht die Worte „Ich liebe dich!“ über die Lippen zu bringen. Dan und Serena kommen erst wieder zusammen, trennen sich dann aber am Ende der dritten Folge wieder. Zu guter letzt kritisiert Jenny ein Kleid während ihres Praktikums und wird gefeuert. Oder etwa doch nicht?
Mich persönlich nervt im Moment die Dan-Serena-Story. Sind sie jetzt zusammen? Oder etwa nicht? Warum trennen sie sich am Ende der dritte Folge („The Dark Night“) obwohl sie sich noch lieben? Ich hoffe das da endlich mal Ruhe einkehrt, entweder indem sie „finally“ wieder zusammen kommen oder sich wirklich, ein für alle mal, trennen. Dieses hin und her tut Gossip Girl nicht gut.

Und was ist mit Chuck los? Liebt er Blair wirklich nicht oder kann er nur nicht sein hartes Image überwinden? Blair sollte sich auch endlich mal entscheiden. Entweder einen reichen Briten oder doch Chuck? Das wird auf jeden Fall noch interessant. Mal schaun was Chuck sich noch so einfallen lässt. Oder gibt er das buhlen um Blair auf? Ich hoffe nicht!
Die Season begann gut und ich hoffe, dass das Niveau gehalten werden kann. Gossip Girl ist auch in der zweiten Staffel eine kleine aber feine Serie und für jeden etwas der auf Teen Dramas steht.
… den ersten vier Episoden der vierten Staffel von Prison Break
Eine neue Season, ein neues Setting. Die klugen Köpfe von Prison Break schaffen es jedes Jahr wieder etwas neues aus der Serie zu machen. In dieser Staffel, die eventuell sogar die letzte ist, versuchen Michael, Lincoln, Sara, Sucre, Bellick und Mahone die „Company“ endgültig auffliegen zu lassen. T-Bag hingegen macht auf eigene Faust weiter, kommt dem Team aber in der vierten Folge unabsichtlich in die Quere.
Was natürlich als erstes aufgefallen ist, ist dass Sara von den Toten auferstanden ist. Ich hab damit eigentlich kein großes Problem. Ich fand es schade als sie in der dritten Staffel „gestorben“ ist und war deswegen eigentlich relativ froh als Wochen vor der Staffelpremiere bekannt gegeben wurde, dass sie zurück kommt. Michael und Sara sind einfach ein schönes Paar.
Apropos Michael: Was ist nur mit ihm los? Er hat auf einmal Nasenbluten? Gehirntumor o.ä.? Wird er etwa am Ende der Staffel sterben und damit den Schlusspunkt von vier Jahren Prison Break setzen? Ich fänds schade. Solang die Story stimmt kann meiner Meinung nach eine Serie immer weitergehen. Zwar kann ich mir auch nicht vorstellen was nach der „Company“ kommen soll, aber den Autoren sollte ja noch etwas einfallen.
Die vierte Staffel ist also mal wieder etwas neues. Spannend wie eh und je. Zudem gefällt mir die Idee, dass fast alle jetzt zusammen arbeiten. Da wird sicherlich noch einiges passieren. Jetzt man nur noch hoffen, dass sich die Handlung während der Staffel nicht nur um die Beschaffung der verbleidenen Scylla-Karten handelt.
… der ersten Episode der ersten Staffel von Privileged
Meine zweite The CW-Serie. Eigentlich fällt Privileged nicht gerade in mein „Serien-Beuteschema“, dennoch werd ich ihr eine Chance geben. Es geht um die gut gebildete Megan Smith, die auf einmal von ihrem Journalistenjob gefeuert wird und gegen gute Bezahlung jetzt die zwei pubertären Mädchen von Laurel Limoges, die ein Kosmetik-Imperium besitzt, zu Hause unterrichten soll damit die bessere Noten in der Schule vorzeigen können.
Der Pilot war ganz nett, leider nicht mehr. Joanna García spielt die Rolle der Megan eigentlich ganz gut. Etwas mehr Biss würde der Serie jedoch gut tun. Da muss in den nächsten Folgen noch einiges besser werden. Wenn sich die Serie jedoch nicht steigert, werd ich sie wohl nicht weiter gucken. Es gibt einfach einen Haufen bessere Serien.
… den ersten zwei Episoden der ersten Staffel von True Blood
Alan Ball ist endlich mit einer neuen Serie zurück! Nach Six Feet Under, einer der besten Serien aller Zeiten, kommt jetzt True Blood, ein Vampir-Drama auf HBO.
Japanische Wissenschafter haben künstliches Blut entwickelt, was die Vampire dazu bringt aus ihrem Schattendasein zu treten. Sie müssen nun keine Menschen mehr töten um zu überleben, sondern einfach in den nächsten Supermarkt gehen und sich dort ein Six-Pack „Tru Blood“ kaufen. Die eigentliche Story dreht sich jedoch um Sookie Stackhouse, eine Kellnerin mit übersinnlichen Fähigkeiten, die sich in einen gutaussehenden Vampir verliebt.
Der Pilot war in meinen Augen gut, aber die zwite Folge fand ich noch ein bischen besser. True Blood muss sich entwickeln, erst dann wird man die wirkliche Qualität sehen können. Ein zweites Six Feet Under wird True Blood wohl nicht, will Alan Ball aber auch gar nicht. In einem Interview hat er mal gesagt, dass er erstmal genug vom Sterben hat.
Ich bin gespannt was die nächsten Episoden zu bieten haben. Etwas mehr Abwechslung würde der Serie gut tun. Sookie wirkt manchmal etwas überzeichnet und Bill, der Vampir, könnte etwas mehr „Pepp“ gebrauchen. Es ist auf jeden Fall noch Luft nach oben da.
… der kompletten vierten Staffel von Weeds
So gut war Weeds selten. Eine hervorragende vierte Staffel der „Kultserie“. Die Botwins sind in eine neue Stadt gezogen und machen das was sie am besten können: Weed verkaufen. Mary-Louise Parker spielt Nancy einfach überragend und wurde dieses Jahr wieder zurecht für einen Emmy nominiert.
Aber auch die Sidestorys waren in der vierten Staffel sehr unterhaltsam Doug Wilson versucht vergeblich sich ein neues Leben aufzubauen. Die „Strang-Szene“ in der letzten Folge hat mich schon sehr beunruhigt aber zum Glück ist ja alles nochmal gut gegangen.
Silas hat mit einer Mutter von nebenan eine Affäre begonnen, die auch für das Drogengeschäft nicht unerheblich ist. Shane wird mehr und mehr zum Frauenheld.
Celia hat einige Probleme. Jetzt wo sie endlich „trocken“ ist versucht sie sich bei ihrer erwachsenen Tochter zu entschuldigen. Doch es kam anders als man dachte. Die Tochter steht nämlich ihrer Mutter in nichts nach.
Andy realisiert am Ende der Staffel endlich, dass er Nancy liebt. Mal ehrlich: Wer hat das nicht schon die ganze Zeit gewusst und gehofft, dass die beiden endlich zusammen kommen? Keiner? Dann war ich wohl der einzige.
Der eigentlich Cliffhanger war jedoch die Schwangerschaft Nancys. Esteban Reyes, der Drogenbaron wird Vater. Und das obwohl er kurz davor war Nancy zu töten, weil die den Tunnel auffliegen lassen hat, durch den die Drogen von Mexiko in die Staaten kamen.
Es ist zwar traurig, dass die vierte Staffel schon vorbei ist aber ich bin sehr gespannt auf die fünfte Staffel, die wahrscheinlich nächstes Jahr im Sommer laufen wird.
Nominierungen für die 60. Emmy Awards (2008)
Soeben wurden die Nominierungen für die diesjährigen Emmy Awards bekanntgegeben. Eine komplette Übersicht gibt es auf der offiziellen Website. Das wichtigste gibts es aber auch hier:
In der Kategorie „Outstanding Animated Program (for Programming Less Than One Hour)“ hat „The Simpsons“ mal wieder eine Nominierung abgestaubt. South Park ging leer aus. Dafür hat South Park für die Episode Imaginationland in der Kategorie „Outstanding Animated Program (for Programming One Hour Or More)“ eine Nominierung erhalten und hat auch gute Chance dort zu gewinnen.
HBOs Miniserie John Adams erhält gleich 23 Chancen auf einen Emmy. Darunter auch in den Kategorien „Outstanding Miniseries“ und „Outstanding Directing for a Miniseries, Movie or a Dramatic Special“.
Heroes hingegen muss mit nur drei Nominierungen leben. Und die sind auch nur in Nebenkategorien wie „Outstanding Special Visual Effects for a Series“.
Dexter hingegen erhielt imemrhin fünf Nominierungen und hätte es nach der sehr guten zweiten Staffel verdient mindestens einen Emmy mit nach Hause zu nehmen. Allerdings wird das schwer werden, denn selbstverständlich tritt Dexter in den verschiedenen Kategorien gegen andere gute Shows wie z.B. Breaking Bad, In Treatment, House, Mad Men und sogar Lost an. Ein Sieg für Michael C. Hall in der Kategorie „Outstanding Lead Actor in a Drama Series“ wird langsam mal Zeit.
ABCs Lost schafft es 2008 auf acht Nominierungen, darunter auch endlich wieder „Outstanding Drama Series“. Zudem erhielt die Episode The Constant eine Nominierung („Outstanding Cinematography for a One Hour Series“). Auch Michael Emerson (Benjamin „Ben“ Linus) hat gute Chancen zu gewinnen („Outstanding Supporting Actor in a Drama Series“).
Vier Nominierungen gehen an AMCs Breaking Bad. Die neue Serie erhält u.a. eine Nominierung für den besten Hauptdarsteller („Outstanding Lead Actor in a Drama Series“). Eine zweite Staffel ist zum Glück schon in Arbeit.
Mad Men, eine weitere AMC-Serie, erhielt ganze 16 Nominierungen. Sie gilt auf jeden Fall als einer der heißesten Favoriten dieses Jahres.
Immerhin 12 Nominierungen erhielt Pushing Daisies, was aber zum größten Teil darauf zurüczuführen ist, dass die Serie dem Comedy- und nicht dem Drama-Genre zugeordnet wurde.
Nur zwei Nominierungen erhielt hingegen, etwas enttäuschend, Californication.
In Treatment liegt da mit fünf Nominierungen im gesunden Mittelfeld. Ein Emmy Award ist auf jeden Fall mehr als verdient für die HBO-Serie.
Weitere fünf Nominierungen gehen an die Serie Entourage, die schon 2007 zwei Emmys gewann.
FOXs House bekommt dieses jedeglich vier Chancen auf einen Emmygewinn aber wenigstens wieder in der Kategorie „Outstanding Drama Series“. Obwohl man dieses Jahr wen anderes gewinne lassen sollte (Lost oder Dexter).
Die Comedyserie 30 Rock bekam ganze 18 Nomierungen. Wie viele Awards die Serie am Ende erhält wird sich zeigen.
So weit, so gut. Für eine komplette Übersicht beuscht einfach, wie oben schon geschrieben, die offizielle Website oder die Serienjunkies.
Die 60. Emmy Awards werden am 21. September 2008 verliehen.


































