Neues Muse Album im September

Am 14.09. kommt das neue Album des britischen Musiktrios nach Deutschland. Es folgt exakt drei Jahre nach dem Vorgängeralbum „The Resistance“, welches am 14.09.2009 veröffentlicht wurde. Vorab wurde der Trailer zum neuen Album veröffentlicht, der schnell für kontroverse unter Fans sorgte. Der Titel des Werkes wird entweder „The 2nd Law“ oder „Entropy“ lauten.

Weiterhin wurde eine Europatour bestätigt, bei der auch zwei Deutschlandtermine dabei sind (Hamburg, München).
http://muse.mu/news/article/781/uk–european-tour-announced/

SnkRays Top3 des Jahres 2009

Man mag es kaum glauben, ein Jahr ist es her… ein Jahr ist seit dem letzten Blogeintrag vergangen und auch wenn man den Blog für tot hielt, hier sind wir wieder, trotz dieser Sache die sich „Real Life“ nennt. Doch wenn es um die Tops und Flops im Entertainment geht, dann sind Abu-Dun und ich sofort zur Stelle. Ohne hier weiter um den „heißen Brei“ reden zu wollen komme ich einfach zu dem was zählt, meiner „Top 3 2009“.

Top 3 Games

1. Assassin’s Creed 2
2. Batman: Arkham Asylum
3. FIFA 10

Assassin’s Creed 2 hat sich eindeutig den ersten Platz verdient. Es gab genug Kritik am ersten Teil, aber das Entwicklerteam hat sich diese zu Herzen genommen und das Spiel so abwechslungsreich wie möglich gemacht. Vor allem die Hauptmissionen sind alle möglichst unterschiedlich designed und es gibt nun auch innerhalb des Animus eine viel komplexere Story. Im ersten Teil musste man ja eigentlich mit dem relativ farblosen Altaïr einfach nur die befohlenen Attentate vollführen, während im zweiten Teil ein richtig guter Storyaufbau vorhanden ist, der den Charakteren Tiefe gibt und vor allem, den Spieler wie Enzio (dem Hauptdarsteller) fühlen lässt. Der hat nebenbei einige neue Moves gelernt, was die Spielbarkeit erhöht und kann im Gegensatz zu seinem Ahnen schwimmen. Was mir übrigens auch sehr gefallen hat, ist das Entschlüsseln von Glyphen, bei denen der Spieler z.B. Zahlenrätsel oder Bilderrätsel lösen muss um ein Video von Subjekt 16 freizuschalten. Außerdem werdet ihr nicht nach jeder Mission aus dem Animus geholt. Das passiert nämlich wirklich selten aber dafür ist der Effekt umso intensiver.

Ich muss zugeben, ich konnte mit Batman bis zu „The Dark Knight“ nicht viel anfangen und ich wünschte mir zuerst, dass Arkham Asylum im realistischerem Filmstil gehalten ist, doch dem ist nicht so. Trotzdem ist der Stil sehr düster und den neueren Batman-Comics entnommen, also gab ich dem Game eine Chance und siehe da es hat sich gelohnt, denn bei Batman: Arkham Asylum passt fast alles. Die Grafik und der Sound sind sehr gut. So wurden für die Vertonung die Original-Sprecher der Serie im Englischen, sowie im Deutschen herangezogen und beide Synchronisationen sind wirklich erstklassig wobei die englische mit Kevin Conroy als Batman und Mark „Skywalker“ Hamill als grandiosem Joker dann doch die Nase vorn hat.  Die Story ist in meinen Augen solide, aber lässt jedem Batman-Fan das Herz höher schlagen, da es wirklich ein Aufeinandertreffen der „All-Stars“ ist. Das Gameplay ist ein sehr ausgewogener Mix aus Stealth- und Actionelementen, die fantastisch in Szene gesetzt sind. Wenn in einem Raum Geiseln sind, die exekutiert werden sollen und ich einen Weg finden muss ungesehen Gegner auszuschalten und sie somit an Gargoyles aufhänge, oder mit Sprengfallen überrasche, dann fühle ich mich wirklich wie die coolste Sau in Gotham City, denn ich bin BATMAN! Wirklich ein Spiel, dass auch Nicht-Fans begeistern wird.

Was gibt es viel zu FIFA zu sagen? Jedes Jahr ein neuer Titel mit einigen Verbesserungen, doch dieses Jahr ist es einfach ein insgesamt sehr rundes Spiel geworden. Da ich seit 2005 kein FIFA mehr gekauft hatte, hat sich der Kauf erst recht gelohnt. Ob Besitzer des Vorgängers diesen Titel haben müssen kann ich nicht beurteilen. Die meisten Spieler sind, im Gegensatz zu mir, aber sowieso knallharte Fußballfans. Wichtig ist, dass FIFA 10 gerade mit einem oder mehreren Freunden vor dem Fernseher unglaublich viel Spaß macht!

Flop des Jahres:

Resident Evil 5

Das Game macht im Koop-Modus sehr viel Spaß, aber es ist sowas von offensichtlich, dass das Hauptaugenmerk nur darauf gelegt wurde und der Singleplayer somit vernachlässigt wurde. Die K.I. der Begleiterin Sheva ist oft sehr nervig (oder die K.I. ist hier und da nicht vorhanden?) und das Gameplay ist in der alten Konsolengeneration hängen geblieben. Bei Teil 4 war der einzige logische Schritt den Hauptcharakter während des Zielens nicht laufen zu lassen, da der Gamecube Controller nur einen Analogstick hat… (zumindest bedienbaren) aber im 5. Teil habe ich zwei Sticks und kämpfe gegen Horden von Zombies, wo es mir nicht möglich ist laufen und schießen gleichzeitig zu können. Naja, das ganze macht es nicht unspielbar, aber macht mir als Spieler doch des öfteren die Grenzen des Spiels klar. Storytechnisch ist der Abgang der Serie auch nicht besonders. Ich mag zwar wie einer der vielen Fanboys klingen aber „Die ersten Teile waren besser!“. Achja und Leon kicks Ass! Teil 4 hat die Messlatte wahrscheinlich zu hoch gesetzt, da es die Reihe und vielleicht sogar das Genre neu definiert hat. Resident Evil 5 ist bei weitem kein schlechtes Spiel, kann aber meiner Meinung nach keinem der Vorgänger das Wasser reichen.

Top 3 Filme

1. (500) Days of Summer
2.
Taken („96 Hours“)
3. Watchmen

(500) Days of Summer PosterEin Film der von der großen Liebe handelt, doch dem Zuschauer von Anfang an klar macht,  dass es zwischen Tom (Joseph Gordon-Levitt) und Summer (Zooey Deschanel) aus ist. Es handelt sich eben nicht um einen einfachen Liebesfilm. Die Geschichte ist aus der Perspektive des Tom Hansen erzählt und macht dabei wilde Zeitsrpünge, die der Story das gewisse Etwas geben. So sieht man als Zuschauer in einem Zeitraum von 500 Tagen wie die Beziehung anfing und ins Rollen kam und wo es einige Ungereimtheiten gab. Im Mittelteil des Films gibt es übrigens die genialste Szene die ich seit Jahren im Kino gesehen habe. Tom trifft sich mit Summer und auf der einen Hälfte des Bildschirms sehen wir seine Erwartungen, auf der anderen die Realität. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, auf jeden Fall ein Film den man gemütlich mit guten Freunden, oder aber auch mit seiner Freundin gucken kann.

Taken ist gewiss keine Innovationsbombe, aber der Film ist einfach brillant umgesetzt. Ganz großes Action-Kino! Bryan Mills (Liam Neeson) ist ein ehemaliger Geheimagent, der seinen Job aufgegeben hat um mehr Zeit mit seiner Tochter (Maggie Grace) verbringen zu können. Die Tochter macht mit einer Freundin einen Trip nach Paris und gerät dort in die Hände eines Menschenhändlerrings. Bryan erfährt durch seine Kontakte zur CIA, dass er nur noch 96 Stunden hat seine Tochter zu finden und somit beginnt das grandiose Action-Spektakel, welches nichts für schwache Nerven ist.

Watchmen Poster

Watchmen: Wir schreiben das Jahr 1985, seit 40 Jahren  ist der 2. Weltkrieg vorüber, doch die Welt ist zersplittert und steht innerhalb des Kalten Krieges kurz vor einem Atomkrieg. In dieser düsteren Zeit hat es sich eine maskierte Heldengruppe namens „Watchmen“ zur Aufgabe gemacht die Straßen sauber zu halten. Doch als der patriotischste Held, der so genannte „Comedian“ ermordet wird bahnt sich eine Verschwörung an.

Also um es kurz zu machen – beste Comicverfilmung ever! Wer das Comic kennt weiß bereits was für interessante Themen geschickt in der Welt der Watchmen verpackt sind, alle anderen können den Film aber auch bedenkenlos gucken, wenn sie bereit für mehr als das Standard-Popcorn Kino sind, der Film ist für einen Helden Film sehr ruhig gehalten und bringt schnell tiefe in die Charaktere,  was mit genialen Zeitsprüngen geschieht. Must-See für Fans des Comics!

Mein Geheimtipp des Jahres:

Where the Wild Things Are Poster

„Where the Wild Things Are“, oder „Wo die wilden Kerle wohnen“ sieht aus wie ein Kinderfilm und ist die Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuches von Maurice Sendak, doch der Schein trügt, da der Film für Kinder nicht verständlich ist. Sehr junge Zuschauer verstehen die Emotionen und die Tragik des Films noch nicht.

Die Eltern von Max  haben sich getrennt und er wird von seiner Mutter nicht so sehr beachtet wie er es sich wünscht, seine Freunde überschreiten zu Anfang die Grenzen. Max hat eine kreative Fantasie und hat die Gabe Geschichten zu verfassen. Eines Tages reist er zu den „Wilden Kerlen“ (2,50 Meter große Menschenartige Tierwesen) und gibt sich als deren König aus. Während des Aufenthaltes auf der Insel gibt es mehrere Konflikte und Max muss sehen wie er damit klar kommt.

Ich finde es wirklich Klasse, dass ich nach dem Gucken mit Freunden Diskussionsbedarf hatte, wie es lange nicht der Fall war. Den Film kann man nämlich auf mehrere Weisen interpretieren und das liegt auch daran, dass es nicht wirklich einen klaren Roten Faden gibt.

Top 3 Serien

1. Dexter (Season 4)
2. 24 (Season 7)
3. Lost (Season 5)

Dexter hat es geschafft! Die Serie ist zu meiner persönlichen Lieblingsserie geworden, da sie einfach noch frischer wirkt als andere und es eigentlich schafft mit jeder Folge die Handlung einen Schritt nach vorne zu treiben ohne das jedes Mal dem Schema F gefolgt wird. Vor allem die Charakterentwicklungen in den Seasons gehören mit zu den besten, die es in einer modernen Serie nur geben kann. Season 4 gehört mit dem genialen Plot und den größten Momenten in der gesamten Serie einfach auf diesen ersten Platz! Nun nach dem Ende möchte man erst recht wissen, wie es weitergehen wird.

Jack Bauer war dieses Jahr nach der einjährigen Pause erneut im Einsatz und nach der schwachen 6. Season endlich wieder auf Top-Niveau. Leider wird je länger die Serie läuft die Spannung genommen, da das Konzept doch immer gleich bleibt. Doch der neue Schauplatz, nämlich Washington D.C. und die neuen Charaktere des FBI bringen frischen Wind ins Ganze. Langsam sollte die Serie allerdings eingestellt werden, da sich zu viele Plots wiederholen.

Season 5 ist meiner Meinung nach die bis jetzt beste Lost Staffel. Ich frage mich nur, was ich noch groß zu Lost schreiben soll, vorallem spoilerfrei. Einige Sachen wurden mal wieder aufgeklärt und neue Mysterien wurden aufgeworfen, das Prinzip der Serie funktioniert und ich freue mich schon auf die letzte Season.

Top 3 Konzerte

Dieses Jahr möchte ich mich nicht auf Alben fixieren, sondern viel mehr kurz die besten Konzerte des Jahres erwähnen.

1. Muse Resistance Tour (Color Line Arena Hamburg)

2. Bloc Party (Docks – Hamburg)

3. The World/Inferno Friendship Society (Nexus – Braunschweig)

Jedes Konzert für sich hatte eine fantastische Atmosphäre, aber was Muse dieses Jahr für eine Bühnenshow veranstaltet haben war einfach unglaublich. Die Bandmitglieder konnten auf Säulen mit Visualisierungen in die Höhe fahren, an anderer Stelle wurde bei einem Drum & Bass Jam der Schlagzeuger mit dem Bassisten auf einem Podium rotiert… ganz zu schweige von der Lightshow und den obligatorischen Ballons, die mit Konfetti gefühlt waren. Die Soundabmischung war umwerfend und zeigt, dass es eben nicht darauf ankommt alle Instrumente so laut wie möglich zu mischen, sodass die Band „gegeneinander“ spielt. Mit Abstand das Beste was ich je Live gehört habe!

[Album Review] Muse – Showbiz

Band: Muse
Album: Showbiz
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 1999

Tracklist

  1. Sunburn – 3:54
  2. Muscle Museum – 4:22
  3. Fillip – 4:01
  4. Falling Down – 4:34
  5. Cave – 4:45
  6. Showbiz – 5:17
  7. Unintended – 3:56
  8. Uno – 3:38
  9. Sober – 4:04
  10. Escape – 3:31
  11. Overdue – 2:26
  12. Hate This & I’ll Love You – 5:11

Muse ist eine britische Rockband, die 1994 in Teignmouth, Devon (England) gegründet wurde. Die Band besteht aus den drei Mitgliedern Matthew Bellamy, Christopher Wolstenholme und Dominic Howard. Der Name (nach der griechischen Muse) wurde gewählt, als die drei davon in der Schule hörten. Damals wussten sie nicht was das Wort bedeutet, haben sich informiert und gedacht, dass sich das Wort sehr gut auf Gig-Postern machen würde. Außerdem sagte Bellamy in einem Interview, dass es wahrscheinlich mit seinem Intresse für Theologie und dem Übernatürlichen zu tun hat.

Das besondere an Muse ist der vielfältige Sound, da sie sehr viele Genre verbinden. Zu den Genren gehören Alternative-, Hard– und Progressive Rock sowie klassische Musik und Electronica. Muse gelten somit als große Gründer des Subgenres New Prog. Der Gesang und die Instrumente sind sehr gefühlbetont, so wird zum Beispiel auf Gefühlsschwankungen aufgebaut.

Eines ist vorweg ganz einfach zu sagen, nicht jedem der Musik aus den besagten Genren mag, wird Muse gefallen, da der Sound sehr schrill klingt. Damit meine ich nicht nur die Instrumente, auch der Gesang ist anfangs gewöhnungsbedürftig, da Matthew Bellamy ein Sänger ist, der die Fähigkeit hat Falsett zu singen und dies auch tut. Auch ich musste das Debütalbum mehrere Male hören um mich an den Sound zu gewöhnen.

Besetzung:

Matthew Bellamy: Gesang, Gitarre, Piano, Synthesizer, Songwriting
Christopher Wolstenholme: E-Bass, Bass, Gitarre, Backing Vocals, Synthesizer
Dominic Howard: Drums, Percussions, Sytnhesizer, Animal Bones

Sunburn

„Sunburn“ startet mit dem Piano, bis in der elften Sekunde des Songs die Drums dazukommen. Matt zeigt in dem Song schon wunderbar die Qualität seines Gesangs, auch das Piano weiß zu überzeugen. Der Bass setzt im Chorus richtig heftig ein. Nach dem zweiten Chorus kommt ein Gitarrensolo, welches ungemein ins Gesamtbild passt, der Gesang wird heftiger. Während das Piano weiterspielt ist im Hintergrund die kreischende Gitarre zu hören. Das Outro ist auf dem Piano nochmal wesentlich schneller gespielt und der wunderbare Song klingt aus. Wow, ganz starker erster Track!

Come let the truth be shared
No one ever dared
To break these endless lies
Secretly she cries

She burns like the sun
And I can’t look away
And she’ll burn our horizons
Make no mistakes

Muscle Museum

Dieser Song startet mit dem Bass alleine, die Gitarre kommt hinzu und spielt ein schönes Riff, nach dem Riff startet Bellamy den Gesang, während Baseline und Drums weiter spielen. Vor dem Refrain setzt die Gitarre wieder ein. Ab 01:18 kreischt die Gitarre, diese Geräusche werden mit einem Effektgerät namens Fuzz Factory erzeugt und sind Musetypisch. Der Refrain bietet ganz starken Text und geht beim zweiten mal an der Stelle „And I’ll do it on my own“ in ein gefühlvolles Gekreische über, welches sehr schwer zu beschreiben ist. Es hört sich ein bisschen nach weinendem Gesang an, welcher aber nicht als „Lückenfüller“ dient, sondern von vorne bis hinten brilliant ist und so auch in den Song gehört. Diesen Part kann man wahrlich als Highlight des Stückes bezeichnen.

Can you see that I am needing
Begging for so much more
Than you could ever give
And I don’t want you to adore me
Don’t want you to ignore me
When it pleases you
And I’ll do it on my own

Fillip

„Fillip“ bedeutet so viel wie „stimulieren“. Düstere Geräusche leiten den harten Sound ein. Der ganze Song ist sehr schwungvoll, in der Mitte gibt es einen Break, wo das Piano einsetzt, das Tempo wird rapide gebremst, um wieder volle Fahrt aufzunehmen. Zum Ende hin wird das Lied nochmal langsam und klingt mit Störgeräuschen aus. Der Text ist eindeutig, es geht um eine gescheiterte Liebe, davon kann man auch in den ersten beiden Songs ausgehen, jedoch erzählt „Sunburn“ im ersten Verse auch noch von der Bandgeschichte und Geldsorgen.

Accuse me
Trust me
I never knew
That you were the one
You were the one

And it’s gonna be
Our last memory
And it’s led me on
And on to you

Falling Down

In „Falling Down“ geht es um das Aufwachsen von Matthew in Teignmouth, der Song ist ruhig, langsam und traurig. Matt verarbeitet die Erlebnisse seiner Jugend mit diesem Song und drückt im Text aus was er denkt, er hätte die Stadt am liebsten zerstört:

I’m falling down
And fifteen thousand people scream
They were all begging for your dream
I’m falling down
Five thousand houses burning down
No-one is gonna save this town

Too late
I already found what I was looking for
You know it wasn’t here
No it wasn’t here

Cave

Das Intro von Cave erinnert mich an das Eindringen in die Höhle eines anderen Menschen, nicht zu unrecht, darauf läuft das ganze dann ja auch hinaus. Die Höhle wird zerissen und wüst dargestellt. Das Trio startet mit heftigen Klängen und komischen Scratchingsounds und zieht diese bis zum Outro durch, wo dann ein ganz ruhiges Piano zu hören ist, aber nocheinmal die Gitarre einsetzt und ein Solo zu hören ist, das Piano bleibt im Hintergrund.

So come in my cave
and I’ll burn your heart away.
Come in my cave,
and I’ll burn your heart away.
Please close your ears and try to look away
So you’ll never hear a single word I say
and don’t ever come my way.

Showbiz

Bei „Showbiz“ gehts ums „Showbiz“. Naja, durch den ganzen Bühnenstress nicht wahnsinnig werden eben.
Die Atmosphäre im Lied ist sehr düster und bedrückend. Es beginnt mit druckvollen Drums, die später durch tiefen Bass und die E-Gitarre unterstützt werden. Beim Text spielt Matthew die Gitarre kurz alleine, bis Drums und Bass wieder dazukommen. Das Riff der Gitarre ist im Prinzip der Gesang auf die Gitarre übertragen, was wunderbar passt. Ungefähr bei 02:50 kommt ein Solo mit der Fuzz Factory, eine Minute später zeigt Mr. Bellamy was er so alles drauf hat und zeigt uns seine Tremolo Picking Künste. Das Intro des Songs ist auch das Outro. Obwohl Textmäßig nicht so viel geboten wird ist das Lied einfach fantastisch. Übrigens ist die letzte Note im Song die höchste, die jemals von Muse aufgenommen wurde.

Controlling my feelings for too long
Controlling my feelings for too long
And forcing my darkest soul to unfold
And forcing our darkest souls to unfold
And pushing us into to self destruction
And pushing us into to self destruction

Unintended

Nun folgt ein Lied, welches auf der Akustikgitarre gespielt ist. Es ist ein Liebeslied und das melanchonischste, sowie stillste, des Albums. Der Refrain ist mit Gefühl gesungen und zeigt erneut die Stimmqualität des Sängers, dessen Stimme wie gesagt wirklich nicht jedermans Sache ist.

You could be my unintended
Choice to live my life extended
You should be the one I’ll always love
I’ll be there as soon as I can
But I’m busy mending broken
Pieces of the life I had before

Uno

Ein Song, der wieder sehr laut startet, aber zum Vers hin muksmäuschenstill wird, der Refrain ist wieder laut. Daraufhin folgt ein kurzes Gitarrensolo, welches sehr ruhig ist. Das Muster wiederholt sich. Am Ende des Songs gibt es nochmal emotionales Tremolo Picking. Im Gegensatz zu den Liedern bevor, geht es um eine Person, die Matthew nichts bedeutet hat.

This means nothing to me
‚cause you are nothing to me
And it means nothing to me
That you blew this away

Sober

Der Titel heißt auf deutsch zwar „nüchtern“, doch es geht um Alkohol, nämlich Whiskey. Die Gitarre ist ordentlich, auch der Bass und die Drums sind in Ordnung, in diesem Lied hört man im Refrain die Backing Vocals von Christopher Wolstenholme gut herraus. Besonders gut klingt der Einsatz der Fuzz Factory.

Royal Canadian blended
The spicy aroma had mended me
Matured for years and imported
Into my glass you poured it
And you’re the only reason that I remain unfrozen
Suppose it stands to reason
That you would turn on me

You’re so solid
You’re so solid
It burns inside of me
‚cause you’re so solid
It burns inside of me

Escape

Escape beginnt sehr leise und wird nach einer Minute laut, der Text ist mal wieder auf den Punkt gebracht. Der Song klingt am Ende wieder ruhig. Es ist schwierig den Sound zu beschreiben, für mich hebt sich das Lied von den anderen ein wenig ab.

Why can’t you just love her?
Why be such a monster?
You bully from a distance
Your brain needs some assistance
But I’ll still take all the blame
‚Cause you and me are both one and the same
And its driving me mad
And its driving me mad

Overdue

Schräge Gitarren Sounds, flotter Gesang, schnelle Drums ein Scream. Das kürzeste Lied des Albums, aber sehr schwungvoll, keinesfalls schlecht.

It doesn’t matter where I have gone
I just can’t afford to
Pay for all the mistakes that you have made
It’s about time I was paid

I’m young but I know that I’m aroused

Hate This & I’ll Love You

Zu Beginn des Tracks hört man Singzikaden zirpen, das Piano spielt leise vor sich hin und Matt singt ruhig. Der Refrain ist laut und bietet eine gute Baseline und wahrscheinlich zwei Gitarren, mit der einen wird gezupft, während die andere in die Saiten haut.  Das Outro ist erneut ein Pianopart, der das Album ausklingen lässt.

You left us far behind,
So we all discard our souls.
And blaze through your skies,
So afraid to die.
‚cause I was born to destroy you,
And I am growing by the hour.
I’m getting strong in every way, yeah. Yeah.

Fazit

Muse schaffen es in diesem Album eine verzweifelte, machtlose und kämpfende Stimmung aufzubauen wie sonst nur wenige Bands. Doch Muse lässt sich mit anderen Bands eigentlicht kaum vergleichen und ich verstehe es wenn jemand sagt, er kann mit Muse rein gar nichts anfangen, doch sollte man der Band eine Chance geben. Dass die Lieder eines Showbiz eingängig sind, kann man jedenfalls nicht behaupten, hat man sie dann jedoch irgendwann des Öfteren gehört, ziehen sie den Hörer in ihren Bann. Die Texte sind teils auf den Punkt gebracht, bieten aber auch jede Menge Interpretationsfreiraum. Besonders beeindruckend ist es wie die Bandmitglieder ihre Instrumente beherrschen und sich in ihrer Musik verlieren, das kommt gut in Liveperformences zur Geltung.

Anspieltipps: Sunburn, Muscle Museum, Showbiz, Unintended, Uno (Klick mich)

Muscle Museum Live (Hullabaloo DVD):

Offizielle Website
Muse’s MySpace
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Wikipedia – Muse (de)